Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 12.Juli 2020 Uhr

 
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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Streitgespräche um Gott und den Menschen in der Corona-Krise

Hochfeldener Dialog – Corona-Update

In der Online-Reihe „Streitgespräche um Gott und den Menschen in der Corona-Krise“ diskutieren am Mittwoch, 15. Juli um 20 Uhr Naturwissenschaftler*innen über die Corona-Krise und deren Konsequenzen für Gesellschaft, Religion und Kirche. Eingeladen zu dieser Online-Veranstaltung sind insbesondere die bisherigen Gäste der „Hochfeldener Dialoge zwischen Naturwissenschaften und Theologie“, aber auch neue am Dialog Naturwissenschaften-Theologie Interessierte.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de oder mail@katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.

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Verschiedenes 

Bilderset „Menschen im Krieg – Menschen gegen Krieg“ – 40 Fotos für den Frieden

Bilderset „Menschen im Krieg – Menschen gegen Krieg“ – 40 Fotos für den Frieden

Erhältlich jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Mit dem Bilderset „Menschen im Krieg – Menschen gegen Krieg“ legt die Servicestelle Friedensbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein neues Lernmedium für den Einsatz im schulischen wie außerschulischen Unterricht vor. „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ – das gilt in der politischen Bildung ebenso wie in der journalistischen Berichterstattung oder auch in der Werbung. Worauf soll aufmerksam gemacht werden? Was wird gezeigt und was wird bewusst nicht gezeigt? Welche Emotionen werden vermittelt? Welcher Eindruck soll erzielt werden?

Das Bilderset enthält 40 nach friedenspädagogischen Kriterien ausgewählte Fotos. In der 20-seitigen Begleitbroschüre finden sich didaktische Anregungen und Hinweise. Diese knüpfen fächer-, klassenstufen- und schulartübergreifend an den Bildungsplan und ebenso an den „Leitfaden Demokratiebildung“ an. Mit den Fotos gelingt es, sich niederschwellig konkreten Krisen und Konflikten wie dem Syrienkrieg zu nähern – über die Beschreibung, Auswahl und Analyse von Bildern. Kinder und Jugendliche werden angeregt, über Kriegsfolgen nachzudenken und ebenso über Motivationsgründe für Menschen, sich an Kriegen zu beteiligen. Und sie werden angeregt, über Sorgen und Hoffnungen dieser Menschen zu reflektieren und zu überlegen, wie Kriege verhindert und Frieden vorbereitet und erhalten werden kann. Auch in der Erwachsenenbildung kann dieses Bilderset gut eingesetzt werden.

Das Bilderset „Menschen im Krieg – Menschen gegen Krieg – 40 Fotos für den Frieden“ wird von der Servicestelle Friedensbildung bei der LpB in Zusammenarbeit mit „Zeitenspiegel Reportagen Reinhardt & Partner“ aus Weinstadt herausgegeben. Es kostet 16 EURO plus 3 EURO Versandpauschale und kann im Webshop der LpB bestellt werden (www.lpb-bw.de/shop).

Weitere Informationen und Materialien zur Friedensbildung finden Sie auf der Internetseite der Servicestelle ...

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Verschiedenes 

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage

Jetzt den Antrag für Juli stellen!

Ab sofort können Studierende ihren Online-Antrag auf Überbrückungshilfe des Bundes für den Monat Juli stellen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Die Bedingungen für den Erhalt einer Unterstützung wurden vom BMBF vorgegeben und gelten einheitlich für die gesamte Bundesrepublik. Die Studierendenwerke sind mit der Bearbeitung der Anträge beauftragt. Die Entscheidungen über die Anträge orientieren sich ausschließlich an den vorgegebenen Kriterien.

Weitere Informationen und Online-Antrag:
www.swfr.de/geld/corona-nothilfe

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

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Veranstaltungen 

Plausible Klima-Zukünfte der Gesellschaft

Plausible Klima-Zukünfte der Gesellschaft
Kath. Akademie: Engels (c) Klima Campus

Vortrag in der der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“

Die Hamburger Soziologin Anita Engels spricht in ihrem Online-Vortrag am Donnerstag, 9. Juli um 19:30 Uhr über gesellschaftliche Folgen des Klimawandels. Engels beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Welche Chancen auf Umsetzung haben globale Klimaschutzziele noch? Welche gesellschaftlichen Institutionen geraten durch Klimawandel unter Druck, und welche durch Klimaschutzmaßnahmen? Vertieft Klimawandel gesellschaftliche Ungleichheit, und wird Klimaschutz zum neuen Kulminationspunkt für gesellschaftliche Spaltungstendenzen?

Die Online-Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg wird in Zusammenarbeit mit dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg über das Video-Konferenz-System Zoom durchgeführt.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de oder mail@katholische-akademie-freiburg.de Sie erhalten dann einen Zugangslink. Anschließend sind die Vorträge zum Nachhören unter www.video-zukunft-gesellschaft.de abrufbar.

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Verschiedenes 

Kerstin Krieglstein wird Rektorin der Universität Freiburg

Kerstin Krieglstein wird Rektorin der Universität Freiburg
Kerstin Krieglstein / Foto: Patrick Seeger

Senat und Universitätsrat wählen ehemalige Dekanin der Medizinischen Fakultät

Zum 1. Oktober 2020 wird die erste Rektorin in der Geschichte der Universität Freiburg ihr Amt antreten: Senat und Universitätsrat haben Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Konstanz und ehemalige Dekanin der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg, für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt. „Ich danke den Wahlgremien für dieses klare Votum und das damit entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich außerordentlich, die Universität Freiburg in der nächsten Amtsperiode als Rektorin in die Zukunft führen zu dürfen“, sagt Krieglstein.

„Die Findungskommission hat aus den eingegangenen Bewerbungen nach bestem Wissen und Gewissen diejenige Kandidatin vorgeschlagen, die uns mit deutlichem Abstand am geeignetsten für das Amt erschien“, sagt Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Universitätsrats und der Findungskommission. „Kerstin Krieglstein verfügt über Erfahrung als Rektorin einer Spitzenuniversität, vertritt mit den Life Sciences einen besonders leistungsstarken Forschungsbereich der Universität Freiburg und steht mit ihrer Vita und Persönlichkeit für die enge Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum. Das Votum der Wahlgremien hat diese Einschätzung bestätigt, und ich bin mir sicher, dass die Universität Freiburg mit ihr als Rektorin eine hervorragende Wahl für die Zukunft getroffen hat.“

Kerstin Krieglstein ist seit 1. August 2018 Rektorin der Universität Konstanz. Sie studierte Chemie und Pharmazie, wurde 1990 an der Universität Marburg in Pharmakologie promoviert und habilitierte sich 1997 in Anatomie und Zellbiologie an der Universität Heidelberg. Nach Professuren an der Universität Göttingen und der Universität des Saarlands folgte sie 2007 dem Ruf auf die Professur für Anatomie an der Universität Freiburg. Deren Medizinische Fakultät wählte sie 2013 zu ihrer ersten hauptamtlichen Dekanin. Dieses Amt hatte sie vom 1. April 2014 bis zu ihrem Wechsel nach Konstanz inne und war damit zugleich Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums Freiburg. Darüber hinaus ist sie seit 2007 Mitglied der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften.

„Meine Vision für die Zukunft der Universität Freiburg ist, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ihre führende Position national und international auszubauen. Dies muss natürlich münden im Erfolg der Exzellenzstrategie in der Förderlinie der Exzellenzuniversitäten in 2026. Daher ist es mir ein Anliegen, die Universität auch mit besonderem Blick auf die zur Stärkung der Spitzenforschung und der universitären Erneuerungsfähigkeit angelegten Leistungsdimensionen zu entwickeln. Darüber hinaus möchte ich die Universität Freiburg im Innovationskreislauf und der Zukunftsfähigkeit des Landes Baden-Württemberg gern sichtbarer und unabdingbar machen“, so Kerstin Krieglstein über ihre Vorhaben für die Universität Freiburg.

„Ich gratuliere meiner Kollegin Kerstin Krieglstein zu ihrer Wahl“, sagt Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, dessen Amtszeit am 30. September 2020 endet. „Ich wünsche ihr stets eine glückliche Hand und viel Erfolg bei der Aufgabe, die Universität Freiburg in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen.“ Schiewer hatte sich nicht um eine dritte Amtszeit beworben. Er kehrt zum 1. Oktober 2020 auf seine Professur für Germanistische Mediävistik zurück.

Das Rektorat Schiewer stehe für den Aufbruch zu einer neuen universitären Kultur unter dem Motto „Connecting Creative Minds, sagt Andreas Barner: „Es hat die Vernetzung mit den Hochschulen und Forschungsinstitutionen in der Region sowie mit strategischen Partnern weltweit intensiviert und mit den Verbünden „Eucor – The European Campus“ und „European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions“, kurz EPICUR, den Aufbau einer europäischen Universität wesentlich vorangetrieben.“ Die Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft gelte bundesweit als Erfolgsmodell und habe 2015 zur Gründung des gemeinsamen „Leistungszentrums Nachhaltigkeit“ und eines gemeinsamen Instituts für nachhaltige Technische Systeme an der Technischen Fakultät geführt. Das weltweit renommierte Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) habe 2020 dank der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg in die Grundfinanzierung überführt werden können. Mit der Eröffnung des Service Center Studiums, der neuen Universitätsbibliothek und der Gründung des University College Freiburg habe das Rektorat Schiewer außerdem die Studienbedingungen modernisiert und der Lehre wegweisende und innovative Impulse gegeben. „In den maßgeblichen internationalen Rankings zählt die Universität Freiburg aufgrund ihrer Leistungsbilanz seit Jahren zur Spitzengruppe deutscher Universitäten – mit besonderem Erfolg in den einschlägigen Förderprogrammen für herausragende Forscherinnen und Forscher in frühen Karrierephasen.“





Veranstaltungen 

ZMF ON AIR – das Programm ist online

ZMF ON AIR – das Programm ist online
La Tete ZMF on air 20. Juni (c) ZMF

Seit zwei Wochen laufen bereits Streams im Rahmen des diesjährigen ZMF Online-Angebots auf www.zmf-on-air.de. Nun steht auch das restliche Programm fest; im ursprünglich angedachten Festivalzeitraum vom 15. Juli bis 2. August gibt es täglich Programm.

Die eigens geschaffene Plattform www.zmf-on-air.de ist für jede*n kostenlos zugänglich. Die Besucher*innen können mit einer Spende die teilnehmenden Künstler*innen und Projekte unterstützen. Auch nach dem Stream sind die Videos weiterhin abrufbar.

Neben kreativen Tipps zum Nachbasteln für Zuhause (durch den Nachhaltigkeitspartner NaturEnergie) ist besonders auf den Kunstwettbewerb „Zusammen klappt’s“ in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk hinzuweisen, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene von 12-23 Jahren teilnehmen können. Darüber hinaus werden Videos mit Blick „hinter die Kulissen“ das Programm kurzfristig bereichern.

Folgende Konzerte und Aktionen werden fortan und im „Hauptprogramm“ übertragen:

3. Juli Konzert: Joe Astray & Alix Duo Tour

4. Juli Kindermusik: Die vergessenen Turnbeutel

8. Juli Workshop: Fadenspiele mit Herrn Heikel

9. Juli Tutorial: Instrumentenkarussell in Kooperation mit der Musikschule Musikwerk

11. Juli Konzert: The Teddyshakers

14. Juli Konzert: „Streulichter“ – Big Band der Hekatron Unternehmen

15. Juli Workshop: Nachhaltig & Kreativ – Einkaufsnetz zum Nachmachen

Eröffnungskonzert: El Flecha Negra

16. Juli Tutorial: Instrumentenkarussell in Kooperation mit der Musikschule Musikwerk

Konzert: [die Leute]

17. Juli Konzert: Äl Jawala

18. Juli Konzert: The Twiolins

19. Juli Sonntag on air – Wort zum Sonntag

Kindertheater: Die Kikerikiste

20. Juli Konzert: Seven Purple Tigers

21. Juli Stories & Songs: Jess Jochimsen feat. Sylvia Oelkrug

22. Juli Trommelkreis in Kooperation mit Tamburi Mundi e.V.

23. Juli DJ-Set mit DJ Andy

24. Juli DJ-Set „The Movement“ mit Bretterbude e.V.

25. Juli „Der Tiful“ und Loriot – „Szenen einer Ehe“ mit Karim Habli und Franziska Truffer

26. Juli Sonntag on air – Wort zum Sonntag

Konzert: Heim und Fluchtorchester

27. Juli Konzert: Cris Cosmo

28. Juli Konzert: Zweierpasch

29. Juli Bekanntgabe Gewinner*in des Kunstwettbewerbs in Kooperation mit dem JBW

30. Juli Tutorial: Instrumentenkarussell in Kooperation mit der Musikschule Musikwerk

DJ-Set Ahoii Club

31. Juli Konzert: Hard2Handle

01. August Kindertheater: Theater Budenzauber – Gegenüber-Insel

02. August Sonntag on air – Wort zum Sonntag

Konzert: neo.magnet

Zudem wird es noch vereinzelte Workshop-Videos geben, die noch kurzfristig bekannt gegeben werden. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie alle Videos und Livestreams gibt es unter www.zmf-on-air.de.

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Veranstaltungen 

Gegen den Trend: 46 % mehr Teilnehmer*innen in Akademie-Veranstaltungen

Gegen den Trend: 46 % mehr Teilnehmer*innen in Akademie-Veranstaltungen
Katholische Akademie Freiburg (c) Limbrunner/ Trefzer

Freiburg, 30.06.2020. Die deutschlandweiten Kirchenaustrittszahlen 2019, die am vergangenen Freitag von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht wurden, sind besorgniserregend. Das Interesse, Themen aus Kultur und Gesellschaft auch aus christlicher Perspektive zu diskutieren, ist dagegen – zumindest im Freiburger Raum – hoch. Dies zeigen die Teilnehmer*innen-Zahlen eigener Veranstaltungen der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg: 2018 hat die Katholische Akademie 93 Veranstaltungen mit 6324 Teilnehmenden durchgeführt. Das sind im Schnitt 81 Teilnehmer*innen pro Veranstaltung. 2019 wurden 87 Veranstaltungen mit 9244 Teilnehmenden durchgeführt – im Schnitt 106 Teilnehmende pro Veranstaltung. Damit sind die Teilnehmenden-Zahlen von 2018 auf 2019 um 46,17% gestiegen. Bereits von 2017 auf 2018 verzeichnete die Katholische Akademie Freiburg eine Steigerung um ca. 12,5 %.

Akademiedirektor Karsten Kreutzer freut sich über diese Entwicklung: „Es ist uns gelungen, ganz verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Themen anzusprechen, darunter auch viele kirchlich nicht gebundene Menschen.“ Die Katholische Akademie erreichte u. a. die Kultur-Interessierten, die gesellschaftspolitisch Nachfragenden – unter anderem mit der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ – sowie die an Nachhaltigkeits-Themen Interessierten. Mit dem Projekt „Palliative Care Forum“ hat die Akademie Menschen angesprochen, die aus christlicher Grundhaltung heraus das Ziel haben, die Begleitung sterbender und schwerstkranker Menschen weiter zu verbessern. Die Veranstaltung zum Missbrauch im Raum der Kirche Anfang 2019 im Audimax der Universität war voll besetzt und auch die Reihe „Kirchenvisionen“ ist im Herbst sehr gut angelaufen. Zudem ist die Akademie gut vernetzt mit Kooperationspartnern aus dem kirchlichen wie auch nicht-kirchlichen Bereich wie Studium generale, Theater, Fachbereiche der Uni und Katholische Hochschulgemeinden.

Aktuell werden die Veranstaltungen in Online-Formaten durchgeführt. Im Programm des zweiten Halbjahrs, das gerade im Druck ist, werden auch wieder Präsenzveranstaltungen angeboten werden.

Alle Veranstaltungen der Katholischen Akademie finden Sie online ...

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Verschiedenes 

Ein Volksschriftsteller und Antisemit in Freiburg

Ein Volksschriftsteller und Antisemit in Freiburg
Denkmal mit Alban Stolz / Foto: Daniel Jäger

Alban Isidor Stolz wurde am 3. Februar 1808 in Bühl (Baden) geboren und verstarb am 16. Oktober 1883 in Freiburg im Breisgau. Er war ein deutscher katholischer Theologe, Volksschriftsteller und Erziehungswissenschaftler.

Das nach Alban Stolz benannte katholisches Studentenwohnheim in Freiburg-Littenweiler wurde 2017 wegen Stolz’ antisemitischer Äußerungen umbenannt und Alban von Mainz gewidmet.

Die Stadt Freiburg unterstützt das Erzbischöfliche Ordinariat, das Alban-Stolz-Denkmal vor der Konviktskirche in der Herrenstraße zu entfernen, die Untere Denkmalschutzbehörde muss sich aber an das vorgegebene Verfahren halten

Durch die Diskussionen der aktuellen Denkmalstürze ist auch das Alban-Stolz-Denkmal in der Herrenstraße derzeit in der Diskussion. Die Stadt unterstützt das Erzbischöfliche Ordinariat, das Alban-Stolz-Denkmal vor der Konviktskirche in der Herrenstraße zu entfernen, ist aber nicht frei in der Entscheidung, da sich die untere Denkmalschutzbehörde an das vorgegebene Verfahren halten muss.

Auch die Alban-Stolz-Straße wird in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Die Stadtverhaltung weist eindrücklich darauf hin, dass sie sich dafür vehement eingesetzt hat, die Alban-Stolz-Straße umzubenennen.

Zu der Diskussion um die Entfernung des Alban-StolzDenkmals in der Herrenstraße erläutert Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Nach dem Vorlauf zur Umbenennung der Alban-Stolz-Straße ist es nur schwer erträglich zu akzeptieren, dass das Denkmal in der Herrenstraße stehen bleiben soll. Dies auch und insbesondere vor dem Hintergrund, dass aktuell in den verschiedensten Ländern diskutiert wird, ob die Denkmäler von Personen Bestand haben sollen, die politisch im Hinblick auf Rassismus und/oder Antisemitismus sehr kritisch zu bewerten sind. Die Stadt wird deshalb auf das Landesamt für Denkmalpflege und gegebenenfalls die Obere Denkmalschutzbehörde zugehen, um das Erzbischöfliche Bauamt in seinem Antrag zu unterstützen.“

Und Baubürgermeister Martin Haag: "Es ist bedauerlich, dass die Stadt hier im Rahmen der Vollzugsverwaltung keinen Spielraum hat.“ Auch er sieht den Fortbestand des Denkmals kritisch.

Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens wird die Untere Denkmalschutzbehörde mit dem Landesamt in die Diskussion gehen, um dem Widerspruch abzuhelfen, damit das Denkmal versetzt werden kann. Sofern sich hier kein einvernehmliches Ergebnis erzielen lässt, wird die Stadt die Sache zum Dissensfall erklären, sind sich Erster Bürgermeister von Kirchbach und Baubürgermeister Haag einig. Eine rein denkmalschutzrechtliche Betrachtung ist zur Beurteilung des Antrags der Erzdiözese nicht zielführend.







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