Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 12.Juli 2020 Uhr

 
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Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

„Was mit Menschen“

„Was mit Menschen“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

FSJ oder BFD beim Inklusionsverband: einfach einsteigen und Erfahrungen sammeln!

Freiburg. Freiburg. Mit der Schule fertig – „Was jetzt?“ fragen sich dann viele junge Erwachsene, die beruflich noch unentschlossen sind. Andere wollen ihre Wartezeit bis zum Studium oder bis zur Ausbildung überbrücken oder nach der Schule einfach etwas ganz Praktisches machen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. ist in jedem Fall eine gute Wahl. Denn dort heißt es nicht wie sonst oft „was mit Medien“, sondern „was mit Menschen“!

Ganz gleich, ob in einer Werkstätte, Wohneinrichtung, Kindertagesstätte, Begegnungsstätte für Senioren und Familien, in der Schulkindbetreuung oder Altenpflege: Immer stehen Menschen im Mittelpunkt. Und immer sind die jährlich rund 150 jungen Freiwilligen in unserem Verband mittendrin, um Inklusion zu leben. Denn als Inklusionsverband ist die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben stets unser Ziel. Die Freiwilligen unterstützen Menschen mit einer Behinderung oder einer psychischen Beeinträchtigung, Kinder und Jugendliche, Ältere, langzeitarbeitslose oder wohnungslose Menschen.

Sie lernen soziale Berufe kennen und sammeln wertvolle neue Erfahrungen – beruflich wie persönlich. „Die jungen Menschen nutzen oft auch ihr FSJ oder ihren BFD bei uns, um zu überprüfen, ob ihr Berufswunsch wirklich der richtige ist“, sagt Silvija Honer, die die Koordination der Freiwilligendienste beim Caritasverband Freiburg-Stadt leitet. Viele FSJlerinnen und FSJler kommen aus Freiburg und der Region, etliche auch aus dem Ausland – oft über persönliche Empfehlungen oder die sozialen Medien. „Bewerberinnen und Bewerbern von außerhalb oder aus dem Ausland bieten wir bei Bedarf eine Unterkunft an, z. B. ein Zimmer in einer WG“, so Silvija Honer weiter. Die Freiwilligen beim Caritasverband Freiburg-Stadt können zusätzlich kostenlos an vielen Kursen teilnehmen, die unser Verband anbietet. „Das geht von Yoga über Aquafitness bis hin zu Kochkursen. Auch viele berufliche Fortbildungen und Vorträge stehen ihnen offen.“

Bei unserem Verband ebenso willkommen sind junge Leute, die einen Ausbildungsplatz in der Heilerziehungspflege oder Altenpflege, eine Praxisstelle, ein Semester- oder Vorpraktikum suchen bzw. ein Duales Studium absolvieren möchten. „Als Träger vieler Dienste und Einrichtungen bieten wir zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Wer also in einen sinnvollen Beruf einsteigen will und eine sichere berufliche Zukunft bei einem guten Arbeitgeber sucht, ist bei uns genau richtig“, sagt Silvija Honer.

Interessierte können gerne einfach anrufen – Telefon (07 61) 319 16-65 – oder sich direkt unter www.caritas-freiburg.de bewerben.

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Verschiedenes 

Sofortmaßnahmen der Uni Freiburg gegen die Verbreitung des Coronavirus

Freiburg, 13.03.2020. Die hohe Dynamik und rasante Entwicklung der Corona-Krise hat zur Folge, dass die Universitätsleitung in Abstimmung mit den Dekanen heute Sofortmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus anordnen muss. Über weitere Entwicklungen wird die Universität fortlaufend über ihre Webseite informieren ...

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Verschiedenes 

Universitätsbibliothek wegen eines Corona-Falls geschlossen

Universitätsbibliothek wegen eines Corona-Falls geschlossen
Eingang UB / Foto: Daniel Jäger

Die Schließung gilt bis auf Weiteres – in der Zwischenzeit stehen Nutzern andere Lernorte sowie Literatur in elektronischer Form zur Verfügung

Eine Mitarbeiterin der Universitätsbibliothek Freiburg (UB) wurde am Abend des 12. März 2020 positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Rektorat der Universität Freiburg hat deshalb entschieden, die UB bis zur Einschätzung der Situation durch die zuständigen Gesundheitsbehörden vorerst zu schließen.

Die UB hat eine Liste der Kontaktpersonen erstellt und informiert diese darüber, dass sie sich in Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren sollen. Das Rektorat bittet alle Personen, die in den vergangenen 14 Tagen im Medienzentrum der UB gearbeitet haben, engen Kontakt zu anderen Personen möglichst zu vermeiden.

Der Zugang zu den Schließfächern ist geregelt: Nutzerinnen und Nutzer können sich über die Telefonnummer 0761/203-3919 beim Wachdienst der UB anmelden. Am Freitag, 13. März, bis 24:00 Uhr und am Samstag, 14. März, von 8:00 bis 18:00 Uhr sind zwei Wachdienste in der UB, Eingang Cafeteria. Diese werden nacheinander die Personen einlassen und ausschließlich zu den Schließfächern begleiten. Am Sonntag, 15. März, bleibt die UB geschlossen. Am Montag wird eine Neubewertung der Situation stattfinden.

Das Team der UB arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, eine Lösung für die vordringlichsten Anliegen zu finden – dazu gehört die Frage, wie eine Versorgung mit Literatur weiterhin so gut wie möglich gewährleistet werden kann. Den Studierenden stehen die mehr als 60 dezentralen Bibliotheken der Universität Freiburg als Lernorte offen. Ob dies so bleiben kann, hängt von der weiteren Entwicklung und den Einschätzungen der zuständigen Gesundheitsbehörden ab. Darüber hinaus ist ein großer Teil der Literatur auch in elektronischer Form verfügbar.





Veranstaltungen 

Filmtipp: NARZISS UND GOLDMUND

Filmtipp: NARZISS UND GOLDMUND
Foto: Veranstalter

Deutschland, Österreich 2020, 118 Minuten
Regie: Stefan Ruzowitzky
Darsteller: Jannis Niewöhner, Sabin Tambrea, Emilia Schüle, Kida Khodr Ramadan

Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky (DIE FÄLSCHER) verfilmt Hermann Hesses erfolgreiche Erzählung – ein Comingof-Age-Film nach großem literarischem Vorbild über die besondere Freundschaft zwischen einem Künstler und einem Mönch und die spannende, tief emotionale Suche nach Perfektion.

Der junge Goldmund (Jannis Niewöhner) wird von seinem Vater zum Studium ins Kloster Mariabronn geschickt. Hier trifft er auf den frommen Novizen Narziss (Sabin Tambrea), der sich den strengen Klosterregeln und seinem entsagungsvollen Leben mit jeder Faser seines Herzens verschrieben hat. Goldmund versucht zunächst, ihm nachzueifern. Schnell entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Jungen. Doch Narziss erkennt, dass Goldmund einen anderen Weg gehen muss: Sein temperamentvoller und lebenslustiger Freund ist für das karge Klosterleben nicht geschaffen. Er bestärkt ihn darin, die Abtei zu verlassen. So begibt sich Goldmund auf eine lange, rastlose Wanderschaft. Er erlebt Jahre voller Glück, Freiheit und Zufriedenheit – aber auch Elend, Krieg, Tod und die tödliche Pestepidemie. Viele Frauen kreuzen seinen Weg, bis er in Lene (Henriette Confurius) die große Liebe findet. Und auch als Künstler reift Goldmund heran. Nach Jahren treffen sich die beiden Freunde unter dramatischen Umständen wieder... Zwei gänzlich konträre Charaktere und Lebensentwürfe prallen hier aufeinander und bilden den Kern der Geschichte nach Hermann Hesses gleichnamigen Roman, der die romantische Aufbruchsstimmung der Adoleszenz einfühlsam zu beschreiben weiß. Da ist auf der einen Seite der asketische, tief religiöse Klosterschüler Narziss, auf der anderen der junge, ungestüme Goldmund, der von seinem Vater ins mittelalterliche Kloster verfrachtet wird – ihre Begegnung ist der Beginn einer ungewöhnlichen Seelenverwandtschaft. Stefan Ruzowitzky wagt sich mit der Inszenierung dieses bis heute außergewöhnlich populären literarischen Werks an eine Geschichte, die – wie Hesses Erzählung – grundlegende Fragen von Philosophie, Religion, Glauben und Lebenssinn behandelt. Auch das Drehbuch schrieb der preisgekrönte Regisseur selbst – und zur zweifelsohne hochkarätigen Besetzung gehören allen voran Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea in den markanten Hauptrollen!

Läuft ab Donnerstag in der Harmonie Freiburg

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Veranstaltungen 

ZMF 2020 bestätigt weitere Konzerte

ZMF 2020 bestätigt weitere Konzerte
Al-Di-Meola, Postmodern, Jukebox u.a. (c) ZMF

Das ZMF-Programm 2020 ist fast vollständig. Gitarrenvirtuose Al Di Meola (21.07.), Postmodern Jukebox (22.07.), das Doppelkonzert von Bukahara und RasgaRasga (23.07.) und Alice Phoebe Lou (25.07.) bereichern das Programm im Zirkuszelt. Im Spiegelzelt steht im Kinderprogramm Raketen Erna (25.07.) auf der Bühne und die Partyreihe Prima Leben by Jan Ehret ist erstmalig am 01. August zu Gast.

Der vielfach ausgezeichnete Al Di Meola galt in den 1970ern als schnellster Gitarrist der Welt. Wie kein anderer vereint er Rock, Latin, Jazz und Weltmusik. Mit seinem neuen Album „Across The Universe“, das am 13. März veröffentlicht wird, kommt er nun am 21. Juli erstmalig ins Zirkuszelt.

Postmodern Jukebox wurde 2009 von Scott Bradlee gegründet und gewann dadurch an Popularität, dass sie moderne Hits in Vintage-Genres überarbeiteten. Insbesondere in Form von Jazz, der ursprünglich in den 1920er Jahren populär wurde. Inzwischen hat die Band Songs von Künstlern wie Lady Gaga und den White Stripes gecovert. Nun sind sie erstmals im Zirkuszelt zu Gast und bringen eine sensationelle 20er Jahre Party auf die Bühne.

Vor zehn Jahren, als die Viererbande neben Straßenmusik noch Jazz in Köln studierte, ging die Reise unter dem Namen Bukahara los. Seitdem haben sich die vier Freunde mit scheinbar barfüßiger Leichtigkeit vom Straßenrand zum Headliner von großen Festivals und internationalen Konzerten hochgespielt. Nichtsdestotrotz ist das Quartett seiner unkonventionellen Ader treu geblieben und hat sich seine musikalische Neugier stets beibehalten. Letztes Jahr verkauften sie das Spiegelzelt aus und stehen dieses Jahr mit neuem Album auf der Zirkuszeltbühne. Mit dabei: RasgaRasga mit purer Energie! Sie kreieren ihren eigenen Stil populärer Musik mit immer spannenden neuen Grenzüberschreitungen und transkulturellen Einflüssen. Sechs Musiknomad*innen, zwölf Instrumente, fünf Sprachen und ein Feuerwerk aus Emotionen – wenn das Ensemble mit seiner starken Präsenz den Raum einnimmt, ist man an eine Stromschnelle erinnert, die einen an einen bunten, glitzernden Ort trägt. Einen Ort des sich Fallenlassens, des Miteinanders und des Moments.

Die 27-jährige Singer-Songwriterin Alice Phoebe Lou eröffnet den Konzertabend am 25. Juli vor den Mighty Oaks. Schon frühzeitig weckte die Südafrikanerin das Interesse bei großen Labels, entschied sich jedoch für ein kleines Plattenlabel und gegen einen festen Plattenvertrag. Hauptsächlich lehnte sie die Angebote aufgrund des Wunsches nach kreativer Freiheit ab, ebenso spricht sie sich gegen die Kommerzialisierung ihrer Musik aus. Ihr Sound ist geprägt durch ihre atmosphärische Gesangsstimme. Verschiedenste Musikstilrichtungen von Jazz über Rock bis hin zu Indie untermalen ihre Einzigartigkeit. Mit 19 Jahren kam die Südafrikanerin nach Europa und lebt mittlerweile in Berlin, wo sie mit ihrer Straßenmusik bekannt wurde. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Studioalbum „Orbit”, 2019 folgte das zweite „Paper Castles“.

Wenn Rio Reiser eine Kinderplatte gemacht hätte, dann hätte sie bestimmt nicht viel anders geklungen als die Musik von Raketen Erna. Die Berliner Dreiercombo macht Musik für Erdbeerprinzessinnen, kleine Monsieurs und Superhelden und ist nach ihrem erfolgreichen Debüt-Album „Bouletten Beats“ mit einer neuen musikalischen Ansage zurück: „Mir doch egal, ich lass das jetzt so“. Am 25. Juli ist die Gruppe um 14.30 Uhr für Groß und Klein im Spiegelzelt zu Gast.

Außerdem ist erstmalig Jan Ehret mit seiner Partyreihe Prima Leben bei den ZMF Clubnights am 01. August zu Gast im Spiegelzelt. Dieser Mann gehört zu einer neuen Generation Künstler. Er ist nicht nur Musiker, sondern auch Multimedial-Act und Projektkünstler. Immer anders, immer wild, immer direkt, immer unerwartet. Entertainment und Leidenschaft sind die Essenz seiner Performanz. Tickets hierfür gibt es an der Abendkasse.

Ticket sind ab sofort erhältlich unter www.zmf.de telefonisch beim BZ-Kartenservice unter 0761/496 88 88 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

38. Zelt-Musik-Festival vom 15. Juli – 02. August 2020

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Veranstaltungen 

Veranstaltungen von KIESER Training in Freiburg für das 1.Halbjahr 2020

Veranstaltungen von KIESER Training in Freiburg für das 1.Halbjahr 2020
(c) Foto: Kieser Training AG / Michael Ingenweyen

Samstag; 14. März, 10.30 – 13.00 Uhr
Seminar: ,, Der Beckenboden – Ihr Kraftzentrum“
Daniel Ochsenreiter, Physiotherapeut und Kieser Training – Instruktor

Gezielt trainiert sorgt der Beckenboden für ein gutes Körpergefühl,
wirkt sich positiv auf das sexuelle Erleben aus, stärkt die Kontinenz
und verbessert die Körperhaltung. Nur für Kunden.
Bitte Sportsachen mitbringen.

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Freitag; 3. April, 17.00 – 18.00 Uhr
Fachvortrag: ,, Ernährung und Krafttraining
wie setze ich beide Komponenten gezielt ein“
Jonathan Jaeger, Kieser Training – Instruktor und BA – Student im Studiengang Fitnessökonomie

Ernährung und Krafttraining macht uns stärker und fokussierter für unser Leben?
Jonathan Jaeger erläutert Ihnen, wie Sie Ihr Training gesund und produktiv gestalten.

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Freitag; 8. Mai, 17.00 – 20.00 Uhr
Seminar: ,, Schulter Training - Immer munter Schulter runter“
Daniel Ochsenreiter, Physiotherapeut und Kieser Training – Instruktor

Beim Training der Muskulatur rund um den Schultergürtel und die Halswirbelsäule sind wichtige
Prinzipien zu beachten. Dies gilt besonders bei Störungen des Bewegungsapparates, aber auch für
das präventive Training. Bei diesem Workshop vertiefen Sie die wichtigsten Hintergründe und wenden unter Anleitung die entscheidenden Prinzipien an.

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Freitag; 19. Juni, 17.00 – 20.00 Uhr
Seminar: ,, Der Beckenboden – Ihr Kraftzentrum“
Daniel Ochsenreiter, Physiotherapeut und Kieser Training – Instruktor

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An der Rezeption können Sie sich gerne zu der gewünschten Verantstaltung anmelden.
Achtung: Es ist nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern möglich

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Veranstaltungen 

War da was?

War da was?
War da was - Erinnerungskultur

Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020
Mi 11. März – Mi 27. Mai

Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Antiziganismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Vorträgen, Stadtrundgängen und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Heiko Haumann auf den Umgang mit Sinti und Roma, Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg. Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Stadtrundgänge führen durch die Innenstadt und widmen sich den Themen Kolonialismus, jüdisches Leben und Migrationsgeschichte.

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Mi 11. März | 20:00 Uhr | Alte Uni, Max-Kade-Auditorium, Eingang Brunnenstraße
Erinnern um zu vergessen
Erinnerungskultur zwischen Aufarbeitung und Instrumentalisierung
Vortrag von Larissa Schober
In Kooperation mit dem Referat gegen Faschismus

Erinnerungskultur hat Hochkonjunktur. Und die Debatten darüber auch. In Freiburg wurde das zuletzt an der Auseinandersetzung um den Platz der alten Synagoge deutlich. Dabei werden jedoch selten wichtige grundlegende theoretische Aspekte diskutiert: Was genau bedeutet Erinnern eigentlich? Wer erinnert was und zu welchem Zweck? Und was wird bewusst «vergessen»? Mit der Planung eines NS-Dokumentationszentrums in Freiburg sollten diese Fragen unbedingt gestellt werden.
Larissa Schober ist Redakteurin im iz3w und hat zu Erinnerungsarbeit in Post-Konflikt-Gesellschaften geforscht.

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So 22. März | 14:00 Uhr
Freiburg und die deutsche Kolonialgeschichte
Stadtführung von freiburg-postkolonial.de
Im Rahmen des Wochenende gegen Rassismus

Auch Freiburger Bürger*innen und Institutionen hatten ihren Anteil am deutschen Kolonialismus, sei es hier vor Ort oder in den Kolonien in Afrika, China und Ozeanien. Der Rundgang im Innenstadtbereich führt an Orte von Kolonialausstellungen, Völkerschauen und Aufmärschen bis hin zu Kolonialwarenläden. Er befasst sich mit universitärer Forschung, ebenso wie mit den Gruppen der Freiburger Kolonialbewegung und prominenten Kolonialoffizieren. (Dauer: 2 Stunden)
Startpunkt: Platz der alten Synagoge am Brunnen

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Sa 21. März | 11:00 Uhr
InOrte: Vergessene Vielfalt
Migrant*innen, Minderheiten und Militär: eine stadtgeschichtliche Erkundungstour mit Alexander Sancho-Rauschel und Birgit Heidtke
In Kooperation mit der InZeitung
Im Rahmen des Wochenende gegen Rassismus

Welcher "unvergessenen Heimat" gedenkt der Steinklotz am Fahnenbergplatz? War der Freiburger Reichstag 1498 etwa der G7 des Mittelalters? Wer trug vor 400 Jahren das größte Risiko, als Hexe ermordet zu werden? Wie kam die große ethnologische Sammlung nach Freiburg? War die Stadtmauer eine schwer bewachte Grenze? Ein Stadtspaziergang mit vielfältigen Antworten. (Dauer: 2 Stunden)
Startpunkt: Haupteingang des Rektorats der Universität Freiburg, Friedrichstraße 39

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Di 24. März | 19:00 Uhr | Gemeindezentrum der Israelitischen Gemeinde Freiburg (Neue Synagoge, Eingang Engelstr. 1)
Jüdische Geschichte in Freiburg
Vortrag von Heinrich Schwendemann
In Kooperation mit der Israelitischen Gemeinde

In der nunmehr 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen war und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

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Di 21. April | 18:00 Uhr | Gemeindezentrum der Israelitischen Gemeinde Freiburg (Neue Synagoge, Eingang Engelstr. 1)
schalomfreiburg!
Ein Hörspaziergang auf den Spuren jüdischer Geschichte in Freiburg
In Kooperation mit der Israelitischen Gemeinde & past[at]present

Freiburg einmal mit anderen Augen sehen! Studierende der Uni Freiburg entwickelten gemeinsam mit der Israelitischen Gemeinde und past[at]present einen digitalen Stadtrundgang zu jüdischem Leben in Freiburg. Darin sind vielfältige Informationen verortet: Wann entstand die jüdische Gemeinde in Freiburg? Was passierte in der Pogromnacht vom 9. November 1938? Wie sieht jüdisches Leben in Freiburg heute aus? Auch Fragen nach interreligiösem Zusammenleben und dem Umgang mit aktuellen Formen von Antisemitismus sollen dabei erörtert werden. Zur öffentlichen Vorstellung des Audiowalks laden wir ins Gemeindezentrum der Israelitischen Gemeinde Freiburg.

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Mi 29. April | 20 Uhr | Alte Uni, Max-Kade-Auditorium, Eingang Brunnenstraße
Von Schädelrassen und Rassetypen
Freiburg und die deutsche Rassenkunde
Vortrag von Christoph Seidler
In Kooperation mit dem Referat gegen Faschismus

Die Hochzeit der so genannten Rassenkunde war das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert. Mit dem Begriff der "Rasse" wurden Menschen klassifiziert und Gesellschaft erklärt. Heute gilt das als unwissenschaftlich. Im Deutschland des früheren 20. Jahrhunderts war die Rassenkunde breit akzeptiert. Im nationalsozialistischen Deutschland legitimierte sie die angebliche Höherwertigkeit der "nordischen Rasse". Prominente Rassenforscher sind mit der Freiburger Universität verbunden. Was forschten sie? Mit welchen Folgen? Welche Streits in der Rassenforschung gab es? Und: War die Freiburger Rassenforschung "Spitze" oder Mittelmaß?
Christoph Seidler ist Historiker und forscht zur Geschichte von Völkerkunde und Anthropologie.

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Di 12. Mai | 20.15 Uhr | Theatersaal der VHS Freiburg
„Zigeuner“: Diskriminiert, romantisiert, verachtet, verfolgt
Antiziganismus in Freiburg
Vortrag von Heiko Haumann

Die Minderheiten der Sinti und Roma sind seit dem 15. Jahrhundert immer wieder in der Freiburger Stadtgeschichte präsent. Auf dem Reichstag von 1497/98, der in Freiburg stattfand, wurden die „Zigeuner“ als innerer Feind ausgemacht, der sogar für das Osmanische Reich spionieren würde. Diese antiziganistische Verschwörungsvorstellung setzte sich in Freiburg wie anderswo bis zur nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und zu gegenwärtigen Diskriminierungsformen fort. Im Vortrag wird – nicht zuletzt an biografischen Beispielen und mit einem Schwerpunkt auf dem „Dritten Reich“ – die Geschichte der Vorurteile und der Verfolgung, aber auch die Perspektive der Betroffenen dargestellt.
Heiko Haumann ist Mitherausgeber der dreibändigen „Geschichte der Stadt Freiburg“ und arbeitet als Historiker neben vielem anderen zur Geschichte der Sinti und Roma im 20. Jahrhundert.

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Di 26.5. | 20 Uhr | Theaterbar
… oder kann das weg?
Freiburger Denkmäler und ihre Geschichte
Vortrag von Winfried Rust
In Kooperation mit dem Freiburg Festival

Viele Freiburger Denkmäler stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland besonders viele Denkmäler errichtet: als steinerne Symbole für die Identifikation mit dem 1871 gegründeten Deutschen Reich. Sie stehen noch heute. Aber Vielen gelten sie als ewiggestrig – so werden hier beispielsweise die vergangenen Kriege glorifiziert. Was tun mit den ästhetisch und gesellschaftspolitisch fragwürdigen Monumenten?
Winfried Rust ist Redakteur im iz3w.

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Mi 27.5. |17:00 Uhr
InOrte: Vergessene Vielfalt
Migrant*innen, Minderheiten und Militär: eine stadtgeschichtliche Erkundungstour mit Alexander Sancho-Rauschel und Birgit Heidtke
In Kooperation mit dem Freiburg Festival und der InZeitung

Welcher "unvergessenen Heimat" gedenkt der Steinklotz am Fahnenbergplatz? War der Freiburger Reichstag 1498 etwa der G7 des Mittelalters? Wer trug vor 400 Jahren das größte Risiko, als Hexe ermordet zu werden? Wie kam die große ethnologische Sammlung nach Freiburg? War die Stadtmauer eine schwer bewachte Grenze? Ein Stadtspaziergang mit vielfältigen Antworten. (Dauer: 2 Stunden)
Startpunkt: Haupteingang des Rektorats der Universität Freiburg, Friedrichstraße 39

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Sichtbar
Installation im öffentlichen Raum
Ende Mai bis September

In 900 Jahren Freiburg stecken jede Menge Geschichten von Menschen, die durch ihr Leben oder auch nur durch eine Handlung zum demokratischen Herzschlag der Stadt beigetragen haben. Mit überlebensgroßen Papier-Plakaten auf Gebäuden, die für die Personen oder Geschichten stehen, macht der Freiburger Wahlkreis 100% bekannte wie unbekannte Personen sichtbar. Das Augenmerk gilt Personen, die für ein interkulturelles, solidarisches, offenes Freiburg stehen ebenso wie der Migration, die in der Geschichte der Stadt steckt.
www.wahlkreis100.de

Eine Veranstaltungsreihe des iz3w (informationszentrum 3. Welt) im Rahmen des Stadtjubiläums 2020 in Kooperation mit freiburg-postkolonial, Freiburg Festival, InZeitung, Israelistische Gemeinde, respect!, Referat gegen Faschismus, Wahlkreis 100%

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Veranstaltungen 

Johannes Oerding fürs ZMF bestätigt

Johannes Oerding fürs ZMF bestätigt
Johannes Oerding, Suzanne Vega, Nouvelle Vague, 47 Soul, Les Yeux D'La Tete

Die Lücken im ZMF-Programm schließen sich langsam. Sänger und Songwriter Johannes Oerding ist aus der deutschsprachigen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken – und darf auch nicht auf dem ZMF fehlen. Suzanne Vega gibt am 15. Juli den Festivalauftakt im Spiegelzelt. Nouvelle Vague (21.07.), Les Yeux D’La Tête (24.07.) und 47 Soul (27.07.) bereichern ebenfalls das Spiegelzelt-Programm.

Er ist aus der deutschsprachigen Musiklandschaft schlicht nicht mehr wegzudenken! Alle seiner bisherigen fünf Alben sind Edelmetall-prämiert und seine Konzerte finden in stetig größeren Hallen statt. Gerade wurde sein Album „Kreise“ und die gleichnamige Single mit Platin und Gold ausgezeichnet. Am 08. November schlug Johannes Oerding mit der Veröffentlichung seines neuen Albums „Konturen“ ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte auf und kommt damit am 31. Juli ins Zirkuszelt.

Die zweifache Grammy-Gewinnerin Suzanne Vega und der gefragte Gitarrist Gerry Leonhard, der bereits mit Musikgrößen wie David Bowie und Cyndi Lauper aufnahm, werden im Sommer die schönsten Songs aus Suzanne Vegas jahrzehntelanger Musikkarriere auf die Bühne bringen. Dieses intime Bündnis verspricht den Fans eine ganz besondere Atmosphäre voller Emotionen und Leidenschaft – der perfekte Festivalstart im Spiegelzelt am 15. Juli.

Auf dem Höhepunkt des French Touch hatte das Pariser Kollektiv, angeführt von Marc Collin und Olivier Libaux, 2004 sein erstes Album veröffentlicht. Das Konzept folgte einer ebenso einfachen wie überraschenden Formel: New Wave = Wave Bossa Nova = Nouvelle Vague. Punk und New Wave Standards werden im verträumten Stil der Bossa Nova der 50er und 60er Jahre mit üppigen Arrangements und mitreißendem Gesang neu interpretiert – am 21. Juli live im Spiegelzelt.

Die fünf Musiker haben ihr Publikum schon seit 2008 auf eine ganz besondere musikalische Reise mitgenommen: schier platzend vor Energie und Spielfreunde, entführen und entführten sie in die Spelunken Paris’, in die ganz eigene Untergrund-Welt der Metrostationen, aber auch an die Ufer der Seine oder auf eine Hochzeit in Osteuropa. Ob Sinti-Swing, französischer Chanson, poetischer Punk oder Jazz, Les Yeux D’La Tête bedienen sich unverkrampft verschiedenster musikalischer Einflüsse. Am 24. Juli sind sie zum dritten Mal zu Gast im Spiegelzelt.

47SOUL sind eine der vielversprechendsten Bands aus dem Nahen Osten, wo sie eine große Fangemeinde begeistern. Sie präsentieren der Welt ihr eigenes, einzigartiges Genre „Shamstep“ – eine Fusion aus traditioneller Straßenmusik der „Sham“-Region (Palästina, Libanon, Jordanien, Syrien), elektronischen Beats sowie Einflüssen aus Hip-Hop, Funk und Rock. Melodien, welche schon seit Jahrhunderten durch die arabische Welt schallen, verbinden 47SOUL gekonnt mit analogen Synthesizer-Sounds, hypnotischen Gitarrenriffs und Strophen auf Arabisch und Englisch.

Ticket sind ab sofort erhältlich unter www.zmf.de telefonisch beim BZ-Kartenservice unter 0761/496 88 88 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

38. Zelt-Musik-Festival vom 15. Juli – 02. August 2020

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