Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 12.Juli 2020 Uhr

 
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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

KEIN REGULÄRER SPIELBETRIEB AM THEATER FREIBURG ...

... BIS ZUM ENDE DER SPIELZEIT 2019/20

In Abstimmung mit der Stadt Freiburg, dem Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach sowie den Mitgliedern des Theaterausschusses der Stadt Freiburg bleibt der reguläre Spielbetrieb des Theater Freiburg bis zum Ende der Spielzeit 2019/20 aufgrund der Corona-Krise eingestellt. „So bitter diese Entscheidung für das Theater Freiburg, seine Ensembles und unser Publikum ist, so dankbar sind wir, dass wir nun Planungssicherheit bekommen haben“, so Intendant Peter Carp. „Wir hoffen sehr, mit der Spielzeit 2020/21 wieder durchstarten zu können. Es ist dabei nicht auszuschließen, das kleine, neue Spielformate zu einem früheren Zeitpunkt bereits denkbar sind. Natürlich sind wir gezwungen, unterschiedliche Szenarien für den Spielzeitbeginn im Herbst zu planen.“ Die Arbeit hinter den Kulissen geht in unterschiedlichem Umfang je nach den Erfordernissen an die verschiedenen Abteilungen weiter oder ruht, bis wieder voll in den Probenbetrieb eingestiegen werden kann. „Informationen über die Modalitäten zu laufenden Abonnements werden zeitnah an unser Kund_innen versandt“, so Tessa Beecken, die Kaufmännische Direktorin des Theater Freiburg. Peter Carp: „Wir alle freuen uns sehr darauf, wieder vor unserem Publikum spielen zu können.“

Um das Publikum auch in einer Zeit ohne Spielbetrieb mit kulturellen Angeboten versorgen zu können, stellt das Theater Freiburg auf seiner Homepage in regelmäßigen Abständen Konzertmitschnitte der vergangenen Jahre, Interviews und Portraits des Philharmonischen Orchester Freiburg zu Verfügung: https://theater.freiburg.de/de_DE/hoeren. Begleitet werden diese Konzertmitschnitte durch Videoportraits der Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters, Interviews und kurze Konzerteinführungen. Über weitere digitale Formate werden Sie auf dem Laufenden halten.

Informationen rund um bereits erworbene Tickets finden Sie auf unserer Homepage

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Verschiedenes 

Freiburg Blues Festival überträgt Online-Konzert von Daniel de Vita

Freiburg Blues Festival überträgt Online-Konzert von Daniel de Vita
Daniel de Vita / Foto: Privat

Junger Blues-Mann aus Argentinien ist in der Corona-Krise in Irland gestrandet
Musiker war 2018 zu Gast in Freiburg

Der aus Argentinien stammende Blues-Gitarrist und Sänger Daniel de Vita sitzt in der Patsche: vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist er zurzeit in Irland „gestrandet“, ohne Chance auf einen Flug nach Hause, ohne Auftritte und ohne eigene Wohnung. Er lebt bei Freunden und gibt am Sonntag ein Online-Konzert, das auch auf der Facebook Seite des Freiburg Blues Festivals gestreamt wird. „Daniel war 2018 bei uns in Freiburg zu Gast und hat hier mit seiner sympathischen Präsenz auf der Bühne und seinem vom Chicago-Blues inspirierten Stil viele Herzen erobert“, so Festival Präsident Hermann Sumser. „Wir sind froh, dass wir ihm in seiner jetzigen Lage ein wenig Unterstützung zukommen lassen könne, indem wir seinen Online-Auftritt bei Facebook im Netz übertragen!“

„Daniel de Vita ist ein außergewöhnlicher Musiker“, so Festival Programmmacher Ralf Deckert: „Jedes Jahr ist er ganz in der Tradition wandernder Blues-Sänger von einst mehrere Monate in aller Welt unterwegs, eine echte Ausnahmeerscheinung in der Szene!“ Bevor er nun in Enniscorthy/Irland gestrandet ist, hatte er ein Engagement in Katar. „Dort sind wir Künstler aber wegen der CoronaKrise alle rausgeflogen. Man hat uns in die Länder zurück geschickt, aus denen wir vorher eingereist waren“, berichtet der Musiker. Und in seinem Fall war das eben Irland, wo er zuvor unterwegs war. „Jetzt lebe ich bei Freunden, auf deren Festival ich vor zwei Jahren gespielt habe und die mich nun aufgenommen haben. Wenn man darüber nachdenkt, ist es eigentlich zum verrückt werden, oder?“ Zurück nach Argentinien kann der Musiker wegen der Grenzschließungen derzeit nicht. Und ohne Auftritte oder seine Arbeit als Tontechniker zuhause droht ihm nun eine wirtschaftliche Notlage.

Daniel de Vita spielt live im Wohnzimmer seiner Gastgeber John Murphy und Mairead Ennis, den Organisatoren des Blackstairs Blues Festivals (www.blackstairsblues.ie) in Enniscorthy/Irland am 26. April um 19:30 Uhr. Das Konzert wird vom Freiburg Blues Festival auf der Seite www.facebook.com/freiburgbluesfestival geteilt. Dort können Blues-Fans außerdem bis Ende April noch ihre Stimme für das Festival beim „German Blues Award 2020“ als „Festival des Jahres“ in Deutschland abgeben. Spenden für Daniel de Vita können von dort aus zudem per paypal auf das Konto https://paypal.me/danieldvita überwiesen werden.

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Veranstaltungen 

ZMF 2020 abgesagt

ZMF 2020 abgesagt
(c) ZMF

Die Corona-Krise greift weiter um sich und zwingt zahlreiche Kulturschaffende und Veranstalter in die Knie. Auch das Zelt-Musik-Festival sieht sich gezwungen, das diesjährige Festival ausfallen zu lassen.

Wie die Bundesregierung gestern bekannt gegeben hat, sind Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Damit kann auch das Freiburger Zelt-Musik-Festival 2020 leider nicht stattfinden.

Das ist sehr bedauerlich, jedoch steht das ZMF-Team hinter diesen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und begrüßt die jetzt vorhandene Planungssicherheit.

Derzeit wird noch geklärt, ob einzelne Konzerte auf das nächste Jahr verlegt werden. Eine detaillierte Auskunft über die Regelungen für Ticketkäufer erfolgt zeitnah.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals wird es einen Freiburger Sommer ohne das ZMF geben. Das stimmt die Festivalmacher sehr traurig. Umso größer ist jetzt schon die Vorfreude auf das ZMF 2021, das für den Zeitraum vom 21.07. – 08.08.2021 geplant ist.

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Veranstaltungen 

Freiburg Blues Festival erstmals für German Blues Award nominiert!

Freiburg Blues Festival erstmals für German Blues Award nominiert!
Michael Oertel / Foto: Salzer-Deckert

Auch Gitarrist Michael Oertel aus Freiburg und der „ChaBah“ in Kandern sind im Rennen
Festival Programm 2020 weitgehend unter Dach und Fach

Die Region Freiburg hat den Blues. Und zwar so mächtig, dass gleich drei Vertreter aus dem wilden Süden für den German Blues Award 2020 nominiert sind: Das Freiburg Blues Festival (Kategorie Bestes Festival), der Freiburger Gitarrist und Sänger Michael Oertel (Kategorie Beste Band & Kategorie Gitarre) und der „ChaBah“ in Kandern/Kreis Lörrach (Kategorie Bester Blues-Club). Der Blues Award ist eine Online-Abstimmung, die vom Verein Blues Baltica e.V. in Eutin, dem Veranstalter des renommierten Blues Fests in Eutin in Schleswig-Holstein veranstaltet wird und der bundesweit in der Blues-Szene große Aufmerksamkeit erreicht.

„Wir freuen uns natürlich über diese Nominierung sehr“, sagt Herman Sumser, Vorsitzender der Bluesfreunde Freiburg e.V., „denn sie belegt, dass wir in den vergangenen Jahren eine gute Arbeit gemacht und das Freiburger Festival über die Stadtgrenzen hinaus in der Szene fest etabliert haben!“ Froh ist aber auch Harald Brückel, der 2. Vorsitzende des Vereins in Freiburg und gleichzeitig Inhaber des „ChaBah“ in Kandern: „Seit 23 Jahren ist der Mittwoch der Bluesday im ChaBah, seither sind knapp 1.000 Bands im Chanderner Bahnhof aufgetreten“, berichtet er über die Geschichte seines international renommierten Clubs, der bereits 2015 den Award gewinnen konnte und auch im vergangenen Jahr zu den Nominierten zählte. Und auch Michael Oertel freut sich über die Nominierung gleich in zwei Kategorien: die Band tourt seit mehreren Jahren durch Deutschland und England, hat im Vorprogramm von Größen wie Robert Randolph und Henrik Freischlader geglänzt und zuletzt viel Lob für ihr Album „A Little Faith“ kassiert. „Musik ist Heilung für mich“, sagt Oertel. Und da ist es nur folgerichtig, dass seine Musik auch ein zunehmend breites Publikum anspricht.

Wer Oertel, den „ChaBah“ und das Freiburg Blues Festival beim aktuellen Online-Voting (noch bis Ende April) unterstützen will, der kann dies auf der Seite des Vereins Blues Baltica e.V. http://voting.blues-baltica.de tun. Vor der Stimmabgabe ist eine Anmeldung nötig, um Schummeleien beim Voting zu verhindern.

Nicht nur wegen der Nominierung für den German Blues Award sind die letzten Wochen für die Bluesfreunde Freiburg e.V. bewegende Zeiten gewesen: Das Festival ist von der Stadt Freiburg zur Teilnahme am großen Festwochenende im Rahmen des 900-jährigen Stadtjubiläums im Juli eingeladen worden. „Es ist ein Ritterschlag für ein kleines, relativ neues Festival wie uns“, so Finanzvorstand Bernd Fahle. Noch ist allerdings offen, ob das Wochenende im vorgesehenen Rahmen stattfinden wird.

Und auch das Programm für die 7. Ausgabe des Festivals steht soweit fest. „Das Festival findet in diesem Jahr erstmals vom 6. Bis 13. November statt“, berichten die beiden Programmmacher Harald Brückel und Ralf Deckert. „Wir haben großartige, international renommierte Namen im Programm, einen Gospel-Abend geplant und natürlich wieder den ein oder anderen Geheimtipp am Start.“ Viele Fragen seien aber noch offen: Der Verein hofft, dass trotz der Corona-Krise möglichst alle Sponsoren dem Festival treu bleiben können. „Davon hängt ab, welche Verträge wir mit unseren Künstlern in den kommenden Monaten noch finalisieren können“, so Brückel und Deckert. Dass das Festival stattfinden soll, stehe aber außer Frage.

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Veranstaltungen 

Der Mensch im Mittelpunkt

Der Mensch im Mittelpunkt
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.

FSJ oder BFD beim Inklusionsverband: einfach einsteigen und Erfahrungen sammeln!

Freiburg. Gerade mit der Schule fertig, sind viele junge Erwachsene beruflich noch unentschlossen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. ist dann eine gute Wahl.

Ob in Werkstätte, Wohneinrichtung, Kindertagesstätte, Begegnungsstätte für Senioren und Familien, in der Schulkindbetreuung oder Altenpflege: Immer stehen Menschen im Mittelpunkt. Und immer sind die jährlich rund 150 jungen Freiwilligen in unserem Verband mittendrin, um Inklusion zu leben. Denn die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen ist stets unser Ziel. Die Freiwilligen unterstützen z. B. Menschen mit einer Behinderung oder psychischen Beeinträchtigung, Kinder und Jugendliche, Ältere, Langzeitarbeitslose oder Wohnungslose. Sie können sich über ihre beruflichen Ziele klar werden und sammeln wertvolle neue Erfahrungen. „Bewerberinnen und Bewerbern von außerhalb bieten wir bei Bedarf eine Unterkunft an“, sagt Silvija Honer, die Koordinatorin für die Freiwilligendienste beim Caritasverband Freiburg-Stadt. Sie können zudem kostenlos viele Gesundheits- und Weiterbildungsangebote nutzen.

Neben FSJ und BFD bietet unser Verband auch Ausbildungsplätze in der Heilerziehungspflege oder Altenpflege, Praxisstellen, Praktika und ein Duales Studium an. „Als Träger vieler Dienste und Einrichtungen bieten wir zahlreiche Möglichkeiten. Wer also in einen sinnvollen Beruf einsteigen will und eine sichere berufliche Zukunft bei einem guten Arbeitgeber sucht, ist bei uns richtig“, so Silvija Honer weiter.
Interessierte können gerne einfach anrufen – Telefon (07 61) 319 16-65 – oder sich direkt unter www.caritas-freiburg.de bewerben.

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Veranstaltungen 

SPARK Gründungswettbewerb an der Universität Freiburg

SPARK Gründungswettbewerb an der Universität Freiburg

Der Wettbewerb hat zum Ziel Personen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammenzubringen.
Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass komplementäre Gründungsteams besonders erfolgreich sind.
Die Milestones stellen sicher, dass die Teams über die Projektlaufzeit regelmäßig arbeiten und am Ende etwas in den Händen haben.

Bewerben kann man sich in vier Kategorien:
- Design
- Business
- Tech
- Wild Cards (Personen mit innovativen Ideen)

Bis lange gingen über 40 Bewerbungen aus folgenden Fachbereichen ein.
- Medien- und Kulturwissenschaften
- Informatik
- Sustainable Systems Engineering
- Physik
- Embedded Systems Engineering
- Mikrosystemtechnik
- Volkswirtschaft
- Politikwissenschaften
- Waldwirtschaft
- Medizin
- Umweltnaturwissenschaften
Es werden maximal 80 Personen zu dem Wettbewerb zugelassen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Laufe der Projektzeit werden die Grundlagen von Entrepreneurship mit Hilfe von interaktiven Webinaren vermittlet.
Der Wettbewerb wird von der gemeinnützigen Hochschulgruppe für Entrepreneurship, Foundersclub Freiburg e.V., organisiert.
Am Ende des Wettbewerbs werden Geldpreise in Höhe von 2000€ in folgenden Kategorien vergeben:
- Skalierbarkeit
- Nachhaltigkeit
- Soziale Innovation

Übersicht des Programms (Webinare):
- Geschäftsmodelle
- Rapid Prototyping
- Markenaufbau
- Grundlagen der Website-Entwicklung
- Klassische Finanzierungsmethoden
- Alternative Finanzierungsmethoden
- Recht für Gründungen (DSGVO, Markenschutz, Gesellschaftsformen, Steuerrecht)
- User Testing
- Online Marketing
- Pitch-Training

Milestones:
- Pitchdeck
- Erklärvideo
- Website
- Finanzplan

Auszug Mentor*innen:
- Laila Berning, CEO Noor Medical, Hult-Prize-Finalistin
- Lucas Spohn, CEO Idana, Doktor der Medizin und Abschluss in Mikrosystemtechnik
- Steffen Weyretter, Wissenschaftler am Lehrstuhl für Entrepreneurship
- David Hübner, Initiator von freiburg.ai, PhD am Brain State Decoding Lab
- Corinna Kämpfe, Leiterin des Social Innovation Lab
- Stefan Graf, Serial Entrepreneur, CMO Jicki
- Jerome Meinke, CTO Idana
- Thomas Maier, Doktor der Forstwissenschaften, Leiter des Gründerbüro Universität Freiburg
- David Fischer, Doktor der Elektrotechnik, CTO Greenventory
- Florian Schleider, Doktor der Rechtswissenschaften, CEO Campushelfer
- Christoph Gebele, CFO Geospin

Auszug Speaker:
- Benedikt Böckenförde, Geschäftsführer Visual Statements
- Marcel Engelmann, Venture Scout Daimler AG, Stanford Alumni
- Sebastian Böhmer, Gründer des ersten studentischen Risikokapitalgebers, First Momemtum Ventures
- Peter Gräser, Innovation Consultat bei Innowerft (Teil von SAP)
- Armin Steuernagel, Gründer der Purpose Stiftung Berlin

Schirmherrschaft:
- Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg
- Prof. Rolf Backofen, Dekan der Technischen Fakultät, Universität Freiburg
- Hagen Krohn, Gründer und Geschäftsführer des Grünhofs

An den Kreis der teilnehmenden Personen gibt es keine Einschränkungen.
Es sind also auch Anmeldungen von Nicht-Universitäts-Angehörigen willkommen.
Da der Wettbewerb komplett digital durchgeführt wird, sind Bewerbungen auch von außerhalb Freiburg erwünscht.
Wichtig ist nur, dass man an dem Kickoff (02. Mai 12 - 18 Uhr) und dem Demo Day (11. Juli 18 - 20 Uhr) Zeit hat.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Die offizielle Sprache ist englisch, um auch internationalen Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. April.

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Veranstaltungen 

Absage der 1.-Mai-Kundgebungen 2020

Absage der 1.-Mai-Kundgebungen 2020
Foto: Veranstalter

Mit Anstand Abstand halten: „Solidarisch ist man nicht alleine“
"Wir können es heute schon beobachten: Überall erblühen neue Formen der Solidarität", erklärt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann angesichts der Corona-Krise. Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus zwinge die Gewerkschaften aber auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung: "Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai Kundgebungen dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!"

Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB):

Die Corona-Pandemie bedeutet ein Leben im Ausnahmezustand: Viele Menschen können nicht zum Arbeitsplatz, unsere Kinder nicht in die Schulen und Kitas, wir sehen unsere Verwandten nicht mehr, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Kolleginnen und Kollegen. Viele sorgen sich um ihre Existenz.

Auch wir Gewerkschaften sehen uns aktuell mit einer neuen Situation konfrontiert, die uns alle extrem fordert. Wir wissen aber auch, wieviel Solidarität bewirken kann. Die Gewerkschaften haben ihre Kraft und Durchsetzungsfähigkeit schon immer aus dem Füreinander-Einstehen der Vielen bezogen. So haben sie für mehr Gerechtigkeit gesorgt und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erkämpft. Darum geht es auch heute wieder: Auch jetzt können und müssen wir solidarisch Leben retten. Wir können Verantwortung übernehmen. Für uns, und für alle anderen.

Die Solidarität, die die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus uns allen abverlangt, zwingt uns auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung. Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai Kundgebungen dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten! Nächstes Jahr werden wir wieder mit vielen Menschen die Straßen und Plätze füllen und den 1. Mai feiern: Das – weltweit – größte Fest der Solidarität. Und wir werden feiern, dass wir die Corona-Krise gemeinsam überwunden haben.

Heute aber gilt es erst einmal jenen zutiefst zu danken, die uns tagtäglich – mit hohem Risiko für die eigene Gesundheit – vor dem Virus schützen, unsere Versorgung gewährleisten und die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten. Wir müssen sie unterstützen, wo immer möglich! Ob Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die Beschäftigten bei Ver- und Entsorgungsdiensten, LKW- und Bus-Fahrerinnen und -Fahrer oder das Zugpersonal – sie alle verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität. Wir alle müssen uns jetzt dafür einsetzen, dass ihre Arbeit angemessen gewürdigt wird und sie anständige Arbeitsbedingungen haben.

Die Solidarität der Gesellschaft brauchen aber auch diejenigen, die von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders betroffen sind, die um ihre Existenzgrundlage fürchten oder um die ihrer Familien, die von Betriebsschließungen, Kurzarbeit oder Geschäftsaufgabe bedroht sind. Viele Menschen müssen zuhause arbeiten und sich gleichzeitig um ihre Kinder kümmern. Wir müssen dafür sorgen, dass ihr Arbeitsplatz und ihr Einkommen gesichert bleiben. Wir warnen Arbeitgeber vor jedem Versuch, die Situation zu missbrauchen und Arbeitnehmerrechte einzuschränken! Wir fordern von der Politik, dass sie alle notwendigen Mittel zur Überwindung der Krise mobilisiert.

„Solidarisch ist man nicht alleine“, das gilt auch mit Blick auf Europa. Der Virus kennt keine Grenzen. Deshalb müssen die Regierungen der Europäischen Union eng zusammenarbeiten und ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie miteinander abstimmen. Wir werden es nicht zulassen, dass der Kampf gegen das Corona-Virus den Nationalisten in die Hände spielt und sich zum Spaltpilz für das geeinte Europa entwickelt. Angst, Wut und Nationalismus sind keine guten Ratgeber. Nur mit Solidarität, mutigem und entschiedenem Handeln und Besonnenheit stehen wir die Krise gemeinsam durch.

Wir können es heute schon beobachten: Überall erblühen neue Formen der Solidarität, wie Nachbarschaftshilfen, Einkaufsgemeinschaften oder Jugendorganisationen, die alte Menschen und andere Hochrisiko-Gefährdete unterstützen. Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Kunst im Netz, Museen öffnen virtuell, Schulen entwickeln innovative Lehrmethoden. Allerorts leben Menschen vor:

Solidarisch ist man nicht alleine! Solidarität ist ansteckend!

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Verschiedenes 

Informationen zum Coronavirus

Liebe Studierende,

seit Januar 2020 breitet sich das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2), das erstmals im Dezember 2019 in China aufgetreten ist, in andere Länder aus. Uns erreichen in den letzten Tagen vermehrt Anfragen, wie wir mit dem Thema umgehen und welche Auswirkungen dies auf unsere Einrichtungen hat.

Wir verfolgen aufmerksam die aktuellen Entwicklungen sowie Hinweise und Handlungsempfehlungen der zuständigen Behörden und Institutionen. Weiterhin stehen wir in engem Kontakt und Austausch mit unseren Partner-Hochschulen, insbesondere auch den akademischen Auslandsämtern sowie unserem Dachverband Deutsches Studentenwerk (DSW) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Wir möchten alle Studierenden um ihre Umsicht und Mitwirkung bitten. Wir bitten insbesondere alle Studierenden, die aus dem Ausland an- oder zurückreisen oder eine Reise ins Ausland planen, sich eingehend zum Thema zu informieren. Dazu haben wir Ihnen eine Reihe an Informationen und Verweise auf Quellen von Institutionen zum Coronavirus bereitgestellt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info(at)swfr.de

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