Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 12.Juli 2020 Uhr

 
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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Unterrichtsreihe "Mach´ s klar!": Zwei neue Ausgaben

Wohnungsnot – wenn Wohnen Luxus wird

Warum Wohnungsnot entsteht und was dagegen getan werden kann – mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Unterrichtshandreichung „Mach´s klar!“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt die neue Ausgabe jetzt vor. Sie informiert über Begriffe wie Mietpreisbremse, Baukindergeld oder Luxussanierung. Ebenso ist zu erfahren, welche Entwicklung als „Gentrifizierung“ bezeichnet wird. Ein Wimmelbild zeigt Situationen auf dem Wohnungsmarkt, wie sie vielerorts zu finden sind. Arbeitsvorschläge regen dazu an, über die damit verbundenen Herausforderungen nachzudenken und Lösungen zu diskutieren.

Technologie und Weltall – Chancen und Risiken

Diese Ausgabe von „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ bietet in vier Abschnitten eine gute Grundlage, um „Technologie und Weltall“ im Unterricht zu behandeln. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die auf eine Schulstunde konzipierte Handreichung für Lehrkräfte jetzt ebenfalls erschienen.

Einführenden Fakten und Bildern zur „Faszination Weltall“ folgt der Abschnitt „Mensch und All“, der sich mit Satelliten auseinandersetzt. Arbeitsaufgaben regen zur Diskussion über deren Nutzen an, auch im Alltag. Ebenso weisen sie auf Gefahren und Missbrauchsmöglichkeiten durch die Flugobjekte hin. Forschungschancen werden vorgestellt, die sich durch die Raumfahrt ergeben: über Raumsonden, Radioteleskope oder Experimente an Bord von Raumstationen. Um was es sich dabei handelt, erläutern kurze Texte. Ein abschließender Absatz beschäftigt sich mit „Weltraumschrott“ und den Planungen, diesen „Müll“ aus den Umlaufbahnen wieder zu entfernen.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Eine ansprechende graphische Gestaltung mit Tabellen und Schaubildern bieten weitere Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar.html stehen online zusätzlich Arbeitsblätter, Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps zur Verfügung. Die Inhalte der Handreichung können damit aufgegriffen und interaktiv vertieft werden.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online als pdf zur Verfügung.

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Verschiedenes 

Repression statt Schutz - autoritäre Maßnahmen in der Corona-Krise

Repression statt Schutz - autoritäre Maßnahmen in der Corona-Krise

südnordfunk #72 im Mai - Beiträge

Auch im Mai beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der Pandemie im Globalen Süden. Diesmal liegt unser Fokus darauf, welche autoritären Maßnahmen Regierungen ergreifen, um gegen oppositionelle und soziale Bewegungen vorzugehen - ganz im Zeichen des Schutzes vor dem Virus. Beispielhaft blicken wir in die # Türkei, nach # Chile, # Bolivien und # Hongkong

► Ein starker Mann gegen Corona – Erdogans Selbstinszenierung in der Krise
„Mehr Menschen realisieren, wie wichtig kritische Stimmen in der Türkei sind“, sagt Erol Önderoğlu von Reporter ohne Grenzen zur Corona-Krise in der Türkei. Und das, obwohl die Regierung unter Präsident Erdoğan alles tut, um das Bild der vereinten Nation mit einem starken Mann an der Spitze in der Gesundheitskrise zu etablieren. Kritik am Krisenmanagement der Regierung zu üben, wird aber zunehmend schwieriger. Die Regierung schreckt nicht davor zurück, Lokaljournalist*innen, Oppostionspolitiker*innen und selbst einfache Arbeiter, die ihre wirtschaftliche Situation in der Krise in Sozialen Medien anprangern, ins Gefängnis zu stecken. ► Ein Beitrag von Lisa Westhäußer.

► Wie die Corona-Pandemie die Protestbewegung in Chile verändert
Von Oktober bis Mitte März gab es massive Proteste auf Chiles Straßen. Im Dezember erklärte Präsident Pinera den Ausnahmezustand – die Menschen protestierten weiter. Mitte März wurde nochmals der Ausnahmezustand erklärt, diesmal wegen Corona. Einige Assembleas Territoriales, die dortigen Nachbarschaftsversammlungen, rufen selbst dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Seitdem Corona Chile erreicht hat, ist die Straße nicht mehr Katalysator für die Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Bewegung findet andere Protestformen. Maria Paz Villalobos und Sophia Boddenberg berichten von einer Protestbewegung, deren Ausdrucksformen sich seit Corona verändert haben, die auf jede Rede von President Pinera mit Calledelasos, Topfschlagen, an den Fenstern antwortet, sich online weiterhin vernetzt und über ihre Forderungen und Strategien reflektiert. ► Ein Interview.

► Putsch und Pandemie in Bolivien
Einen Vormittag die Woche darf jeder und jede raus um sich zu versorgen - nur ist die Frage, mit welchem Geld, in einer Gesellschaft, in der 70% der Menschen im informellen Sektor arbeiten. Mit der derzeitigen totalen Ausgangssperre fehlen den meisten Menschen ihre Einkünfte. Viele hungern. Staatliche Hilfe oder Ausnahmeregelungen, damit es nicht zur Unterversorgung kommt, gibt es nicht. Nun wird die gesamte Bevölkerung kriminalisiert.

"Wir haben hier in Wirklichkeit keine Quarantäne sondern einen Belagerungszustand", sagt Adriana Guzmán. Sie verkauft Kunsthandwerk in La Paz und engagiert sich bei der Bewegung Feminismo Comunitario Antipatriarcal. Sie spricht über die Pandemie als Deckmantel für eine Ausweitung der Repression und eine fortschreitende Militarisierung der bolivianischen Gesellschaft unter der selbsternannten rassistisch-fundamentalistisch-christlichen De-facto-Regierung von Präsidentin Jeanine Añez, die sich letztes Jahr an die Macht putschte und den gewählten Präsidenten der MaS (sozialistische Bewegung), Evo Morales, ins Exil nach Mexiko zwang. ► Ein Interview von Meike Bischoff.

► Corona-Regeln gegen pro-demokratische Proteste in Hong Kong
Studierende, Anwält*innen, Gerwerkschaftler*innen - viele verschiedene Menschen in Hong Kong sind seit Juni vergangenen Jahres gegen chinesischen Einfluss, Polizeigewalt und für Demokratie auf die Straßen gegangen. Kaum eine der Forderungen wurde seitdem erfüllt. Trotz Einschüchterungen und vielen Verhaftungen haben die pro-demokratischen Parteien bei den Lokalwahlen im November einen beeindruckenden Wahlsieg eingefahren.

Aktuell hat sich das Coronavirus auch in Hong ausgebreitet, wodurch der Ausnahmezustand zum Alltag wird. Die Pandemie in Hong Kong ist für Polizei und Regierung ein willkommener Vorwand, um Proteste zu verbieten und Aktivist*innen zu verhaften. Wir haben mit dem Aktivisten und Lokalpolitiker Kam-lung Sam Yip über die aktuellen Proteste und die politischen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Hong-Kong gesprochen. ► Ein Interview von Antonia Vangelista.

Gesamte Sendung ► Nachhören: klicke auf "mehr"

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Veranstaltungen 

Datenschutz in Zeiten von Corona

Wieviel Zugriff auf unsere Daten darf der Staat in Krisen-Zeiten haben?

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) und Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS) laden zum Web-Talk am 8. Mai 2020 ein.

Der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink, setzt sich im Web-Talk am 8. Mai 2020 mit der Frage auseinander, ob und inwieweit die informationelle Selbstbestimmung im Wettstreit mit dem Schutz unserer Gesundheit steht. Wieviel Zugriff auf persönliche Daten darf der Staat in Krisen-Zeiten haben?

Corona macht es möglich: Um die sozialen Kontakte möglicher Infizierter herauszufinden, gibt die Telekom die Bewegungsdaten ihrer Nutzerinnen und Nutzer an das Robert-Koch-Institut weiter. So kann nachvollzogen werden, ob die bisher ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung wirken. Außerdem wird an Tracing-Apps gearbeitet, die auf den Smartphones Bewegungsdaten ihrer Nutzerinnen und Nutzer erfassen.

Der Landesdatenschutzbeauftragte sieht die Maßnahmen kritisch: „Deshalb müssen wir jetzt die Debatte führen und uns fragen: Ist die Gefahr so groß, dass wir das Recht auf den Schutz unserer Daten aushebeln wollen?“ Diese Frage müsse die Gesellschaft klären, damit die Politik die richtigen Antworten geben könne. „Wir befinden uns derzeit nicht in einer Situation, in der die Verwaltung nicht mehr an geltendes Recht gebunden wäre.“ Dr. Stefan Brink wird interviewt von Thomas Staehelin, +zone Research, Berlin, ein Unternehmen, das sich auf Projekte zur sozialen Intelligenz in der Digitalisierung spezialisiert hat. Er ist auch Tutor des sich optional anschließenden vierwöchigen E-Learning-Kurses „Demokratie geht digital! Zivilgesellschaft im Netz“ (Programm hängt an).

Der einstündige Web-Talk ist kostenlos und kann ohne Anmeldung betreten werden. Für den sich anschließenden vierwöchigen Onlinekurs wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro erhoben. Anmeldungen sind noch möglich: per E-Mail an sabine.keitel@lpb.bwl.de

Der Web-Talk ist eine Kooperation von:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW)
Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS)

Web-Talk am Freitag, 8. Mai 2020 von 16 bis 17 Uhr
Zugang über: https://elearning-politik.adobeconnect.com/freiheit

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Verschiedenes 

30 Jahre Deutsche Einheit

30 Jahre Deutsche Einheit

Neue Ausgabe von „Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erschienen

Mit dem wichtigsten Ereignis der jüngeren deutschen Geschichte setzt sich die Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auseinander. Das jetzt vorliegende Heft „30 Jahre Deutsche Einheit“ bietet eine Fülle von Materialien für den schulischen wie außerschulischen Unterricht zu diesem Thema.

Inhaltlich umfasst das Heft einen Rückblick auf den Prozess von der friedlichen Revolution bis zur staatlichen Einheit am 3. Oktober 1990. Es thematisiert am Beispiel des Unternehmens Carl Zeiss Jena ebenso den wirtschaftlichen Transformationsprozess in Ostdeutschland mitsamt seinen sozialen Folgen. Weitere Schwerpunkte der Materialien liegen auf dem politischen und gesellschaftlichen Wandel in der Bundesrepublik in den vergangenen 30 Jahren und auch auf aktuellen Herausforderungen in Deutschland. Das Heft ermöglicht die Beschäftigung mit diesen Themen anhand ausgewählter Beispiele wie der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik oder der Sozialpolitik. Problematisiert werden auch die veränderte Parteienlandschaft und der Wandel bei den Einstellungen von Jugendlichen. Die vergleichende Perspektive folgt dabei nicht ausschließlich dem Ost-West-Muster, sondern hat die regionale Vielfalt Deutschlands im Blick.

Die beiden Autoren, Prof. Dr. Bettina Degner und Christian Mühleis, lehren und forschen als Historikerin bzw. als Politikwissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Geschichte, Ethik oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

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Politische Masken

Politische Masken
(c) Campact

Corona: Campact verteilt Nasen-Mund-Schutz - Soli-Aktion für Flüchtlinge

Verden, 29. April 2020. Seit gestern können die 2,3 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten des Campact-Newsletters Nasen-Mund-Masken mit dem Schriftzug “Schutz - auch für Geflüchtete” bestellen. Damit präsentiert die Bürgerbewegung in Corona-Zeiten eine der ersten Masken mit doppelter politischer Botschaft. Zum einen können diejenigen, die die Masken tragen, für andere das Ansteckungsrisiko senken, zum anderen erklären sie ihre Solidarität mit den Geflüchteten in Europa. Diese werden nach Ansicht von Campact als Menschen zweiter Klasse behandelt.

“Die Bundesregierung schwört uns alle in der Corona-Krise auf Solidarität ein - aber in den Flüchtlingscamps an Europas Grenzen überlässt sie Zehntausende Menschen ihrem Schicksal. Das passt nicht zusammen”, sagt Jutta Sundermann von Campact. Sie bezieht sich damit auf die Situation der rund 40.000 Flüchtlinge, die in den Lagern auf den griechischen Inseln einem sehr hohen Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus ausgesetzt sind. Dort kann niemand Abstandsregeln oder hygienische Standards einhalten. Dort hilft nur die Evakuierung. Doch die EU-Staaten sperren sich. Mehr als 47 Kinder hat auch die deutsche Regierung bislang nicht aufgenommen.

“Das Recht auf Abstand muss für alle gelten. Das Virus macht keinen Unterschied”, sagt Jutta Sundermann. “Mit unseren Masken kann man sich die Solidarität symbolisch ins Gesicht schreiben”. Campact lässt 75.000 Masken in einer Firma für Stofftaschen nähen und bedrucken, eine Behindertenwerkstatt hilft beim Versand. Es handelt sich um einfache Mikrofaser-Masken, die ab Mitte Mai an die Bestellerinnen und Besteller versandt werden.

Die Masken machen auch auf Probleme in Deutschland aufmerksam und zwar auf den Infektionsschutz für die Menschen, die auf ihrer Flucht inzwischen im Land angekommen sind. Oft sind sie in den Sammelunterkünften immer noch in Mehrbettzimmern untergebracht und die Bearbeitung ihrer Asylanträge verlangsamt sich in Folge der Pandemie weiter. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gibt es zahlreiche regionale Appelle, diese Menschen in Wohnungen und Einzelzimmer zu verlegen. Die Initiativen aus Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern oder Bremen verlangen, dem Beispiel Magdeburgs zu folgen. In Magdeburg wurde die Erstaufnahmeeinrichtung bereits Ende März geräumt und die 230 Menschen dort auf Kommunen in Sachsen-Anhalt verteilt.

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Veranstaltungen 

Der Tag des offenen Denkmals® wird 2020 digital

Der Tag des offenen Denkmals® wird 2020 digital
Tag des offenen Denkmals® / Foto: DSD

Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zu virtuellen Angeboten auf

Der Tag des offenen Denkmals, Deutschlands größtes Kulturevent für die Denkmalpflege, geht im Corona Jahr 2020 veränderte Wege. Das teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) als bundesweite Koordinatorin als Konsequenz aus dem Beschluss der Bundesregierung mit, alle Großveranstaltungen bis derzeit 31. August zu untersagen. Die Vielzahl der Veranstaltungen und die Millionen von Denkmal zu Denkmal wandernden Besucher machen aus dem Tag ein risikoreiches Großevent. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft stattdessen dazu auf, Denkmale kontaktfrei und digital zu präsentieren. Dazu bietet die DSD in Kürze allen Veranstaltern Instrumente an, die bei der Umsetzung helfen sollen.

Nach intensivem Austausch mit Veranstaltern, Teilnehmern und treuen Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet sieht sich die DSD in der Verantwortung, eine Alternative anzubieten. „Die Stiftung weiß sich mit dieser Entscheidung, die mehr der Vernunft denn dem Herzen folgt, von vielen unterstützt. Für den Tag des offenen Denkmals in seiner beliebten üblichen Form müssen einfach zu viele Türgriffe angefasst werden,“ so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. „Wir sehen durchaus die Chance, auch in den Folgejahren das Live-Event durch die in diesem Jahr entwickelten digitalen Formate zu bereichern. Davon profitieren alle Menschen, die aus welchem Grund auch immer nicht persönlich einen Blick ‚hinter die Fassaden‘ werfen können“. Die Stiftung baut daher auf die Bereitschaft der Denkmaleigentümer und die Neugier der Besucher, dieses Jahr neue Wege mitzugehen. Sie bietet auf ihrer Internetseite ab Juli eine Aktionsseite an, auf der exklusive Beiträge zu sonst verschlossenen Denkmalen, virtuelle Führungen und spannende Hintergrundinformationen zur Geschichte oder Restaurierungsmaßnahmen mit einem wachsenden Angebot zu entdecken sein werden.

Das digitale Angebot gelingt nur mit der Unterstützung durch die lokalen Veranstalter. „Überraschen Sie uns und Ihre Besucher mit neuen Einblicken!“, ruft Sarah Wiechers, Leiterin Team Tag des offenen Denkmals, die Veranstalter auf, sich mit Bild- und Filmmaterial zu beteiligen. In Kürze kontaktiert die Stiftung alle bisher angemeldeten Veranstalter und veröffentlicht auf ihrer Homepage www.tag-des-offenen-denkmals.de Handreichungen, Anleitungen und Tipps zur Umsetzung. Durch das digitale Angebot entfallen das bundesweite Online-Programm und die App zum Tag des offenen Denkmals.

In der Konsequenz zur Entscheidung für den digitalen Tag des offenen Denkmals fällt die bundesweite Eröffnung 2020 aus. In diesem Jahr sollte die Lutherstadt Wittenberg den deutschlandweiten Aktionstag feierlich eröffnen und wird nun Gastgeber 2021 sein. Dazu Oberbürgermeister Torsten Zugehör: „Wir unterstützen die Entscheidung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die deutlich die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher in den Vordergrund stellt. Die Idee, den Aktionstag in diesem Jahr dennoch in digitaler Form stattfinden zu lassen, ist auch für die Lutherstadt Wittenberg ein spannender Ansatz, denn damit können die virtuellen Besucherinnen und Besucher unsere Denkmale auch aus anderen Perspektiven erschließen. Gleichzeitig stolz und hoffnungsvoll freuen wir uns dann darauf, Gastgeber der bundesweiten Eröffnung am 12. September 2021 zu sein.“ Nächstes Jahr wird der Tag des offenen Denkmals hoffentlich ganz ohne „physical distancing“ wieder in den Denkmalen gefeiert.

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Verschiedenes 

Haferdrinks: Gut und ökologisch

14 von 18 Haferdrinks sind gut, drei davon sogar geschmacklich top. Schlechter als befriedigend ist keiner. Sie enthalten zwar oft Zucker und weniger Eiweiß als Milch, dafür liefern sie Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem ist ihre Ökobilanz besser. Die Tester der Stiftung Warentest wiesen in den Drinks keine Keime nach und Schadstoffe meist nur in unbedenklichen Mengen. Lediglich einer ist stark mit Nickel belastet und landet auf dem letzten Platz.

Hafermilch nennen viele den Trunk, der vor allem aus Wasser, 9 bis 16 Prozent Hafer, etwas Pflanzenöl und Salz besteht. Doch „Milch“ darf in der Regel nur heißen, was aus dem Euter kommt. Getestet wurden oft verkaufte Produkte mit und ohne angereichertem Kalzium: Große Player wie Alpro, kleine Biohersteller und günstige Handels- und Drogeriemarken. Bei der Verkostung waren alle fehlerfrei – das gibt es selten. Drei Markendrinks stechen geschmacklich hervor. Sie sind vollmundig und schmecken kräftig nach Hafer, ohne ausgeprägte Bitterkeit. Sie kosten zwischen 1,99 und 2,24 Euro pro Liter. Es gibt aber auch gute günstige Biodrinks, die für 95 bzw. 99 Cent zu haben sind.

Haferdrinks lassen sich wie Milch verwenden, nur zu Herzhaftem passt ihre Süße nicht. Nicht jeder Haferdrink eignet sich zum Aufschäumen, doch bei einigen klappt auch das gut.

Der Test Haferdrinks findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/haferdrinks abrufbar.

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„Gemeinsam finden wir die ideale Stelle“

„Gemeinsam finden wir die ideale Stelle“
Foto: (c) Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.

Interview mit der Koordinatorin für FSJ und BFD beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

Freiburg. Jährlich machen über 150 junge Menschen ihr Freiwilliges Soziales Jahr oder ihren Bundesfreiwilligendienst – kurz FSJ und BFD – beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Im Interview erzählt Silvija Honer, die die Koordination der Freiwilligendienste in unserem Verband leitet, von ihren Erfahrungen.

Wo überall kann man beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. einen Freiwilligendienst machen?

Silvija Honer: Weil zu unserem Verband an die 70 Dienste und Einrichtungen gehören, gibt es zahlreiche Einsatzgebiete: Kindertagesstätten, Wohnhäuser oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung, Begegnungszentren für Senioren und Familien, eine Einrichtung für wohnungslose Menschen und noch mehr. Die Einsatzorte liegen in Freiburg und in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen.

Wie werden die jungen Leute darauf aufmerksam, dass man bei Ihrem Verband Freiwilligendienste machen kann?

Silvija Honer: Meine Kolleginnen und ich treffen Interessierte auf Berufsorientierungstagen und Jobbörsen. Dort können wir die Jugendlichen und jungen Erwachsenen direkt sprechen. Viele erfahren auch durch Freundinnen und Freunde, was sie alles bei uns machen können. Seit einigen Jahren kommen immer mehr über die sozialen Medien oder über unsere Internetseite zu uns und bewerben sich dann gleich online.

Von wo kommen die jungen Menschen zum FSJ bei Ihrem Verband?

Silvija Honer: Zunächst einmal aus Freiburg und aus der Region. Durch Infos, die wir auf Facebook streuen, kommen die Freiwilligen zunehmend auch aus dem Ausland. Sie haben die Chance, hier ihre Deutschkenntnisse auszubauen und eine Zeitlang mit der Sicherheit von Job und Unterkunft Erfahrungen zu sammeln.

Haben die jungen Menschen bei ihrer Bewerbung konkrete Vorstellungen von ihrer Einsatzstelle?

Silvija Honer: Oft wissen sie schon, mit welchen Menschen sie tätig werden möchten: z. B. mit Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderung oder mit psychischen Beeinträchtigungen, mit älteren Menschen, Wohnungslosen oder Arbeitslosen. Da unser Verband so vielfältige Angebote hat, finden wir dann mit den Bewerberinnen und Bewerbern die passende Einsatzstelle. Manchmal kennen sie schon eine bestimmte Einrichtung, beispielsweise eine Kita, in der sie arbeiten möchten. Egal ob sie mit oder ohne eine konkrete Vorstellung kommen: Im Beratungsgespräch finden wir gemeinsam die ideale Stelle.

Wenn jemand einen Dienst hier machen möchte, aber nicht in oder um Freiburg wohnt, kann der enge Wohnungsmarkt Schwierigkeiten bringen.

Silvija Honer: Nicht so bei unserem Verband: Wir bieten den Freiwilligen, die von woanders herziehen wollen, eine Unterkunft an, beispielsweise ein WG-Zimmer.

Wie lange dauert ein FSJ bei Ihrem Verband?

Silvija Honer: In der Regel beginnt das FSJ nach den Sommerferien und endet im nächsten Sommer. Man kann in Einzelfällen einen anderen Beginn oder eine andere Dauer ausmachen. Es ist uns am liebsten, wenn die Freiwilligen mindestens ein Jahr bleiben, weil sie bei ihrer Arbeit mit Menschen Beziehungen aufbauen und weil Kontinuität beim Umgang z. B. mit Kindern sehr wichtig ist.

Welche Leistungen bekommen die Freiwilligen?

Silvija Honer: Sie erhalten ein Taschengeld, und denen, die extra hierher umziehen, bieten wir wie gesagt eine Unterkunft an. Außerdem können sie kostenlos an Kursen teilnehmen, die unser Verband anbietet. Das geht von Yoga über Aquafitness bis hin zu Kochkursen. Auch berufliche Fortbildungen und Vorträge können sie besuchen: Dann lernen sie z. B. Gesprächsführung, machen ein Fahrsicherheitstraining oder Ähnliches.

Viele, besonders die Jüngeren, kommen ja direkt aus dem Elternhaus …

Silvija Honer: Ja, für diese und für alle anderen sind wir die ganze Einsatzzeit hindurch da. Jeweils ein Mitarbeiter der Einrichtung und wir sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Freiwilligendienst. Auch die Kontakte der jungen Menschen untereinander unterstützen wir sehr, denn die helfen, um schnell anzukommen und sich zurechtzufinden. Sie können sich über Facebook oder persönlich austauschen: Da trifft man sich beispielsweise bei unserer Young Caritas Party oder einer anderen Veranstaltung, die wir für die Freiwilligen organisieren.

Ihr Fazit: Was spricht aus Ihrer Sicht generell für ein FSJ oder einen BFD?

Silvija Honer: Die jungen Leute können viel Neues kennen lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihnen das ganze Leben bleiben. Außerdem gibt ihnen das FSJ Zeit, um sich in Ruhe über den weiteren beruflichen Weg klar zu werden.

Und was spricht für einen Dienst gerade beim Caritasverband Freiburg-Stadt?

Bei uns als Träger vieler Dienste und Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote und unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten. Die Freiwilligen haben die Chance, andere junge Menschen aus aller Welt zu treffen und in einen sinnvollen Berufszweig einzusteigen. Etlichen öffnet sich dabei die Tür zu ihrem zukünftigen langjährigen Arbeitgeber.







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