Prolix Studienführer - Freiburg
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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Gegen den Trend: 46 % mehr Teilnehmer*innen in Akademie-Veranstaltungen

Gegen den Trend: 46 % mehr Teilnehmer*innen in Akademie-Veranstaltungen
Katholische Akademie Freiburg (c) Limbrunner/ Trefzer

Freiburg, 30.06.2020. Die deutschlandweiten Kirchenaustrittszahlen 2019, die am vergangenen Freitag von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht wurden, sind besorgniserregend. Das Interesse, Themen aus Kultur und Gesellschaft auch aus christlicher Perspektive zu diskutieren, ist dagegen – zumindest im Freiburger Raum – hoch. Dies zeigen die Teilnehmer*innen-Zahlen eigener Veranstaltungen der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg: 2018 hat die Katholische Akademie 93 Veranstaltungen mit 6324 Teilnehmenden durchgeführt. Das sind im Schnitt 81 Teilnehmer*innen pro Veranstaltung. 2019 wurden 87 Veranstaltungen mit 9244 Teilnehmenden durchgeführt – im Schnitt 106 Teilnehmende pro Veranstaltung. Damit sind die Teilnehmenden-Zahlen von 2018 auf 2019 um 46,17% gestiegen. Bereits von 2017 auf 2018 verzeichnete die Katholische Akademie Freiburg eine Steigerung um ca. 12,5 %.

Akademiedirektor Karsten Kreutzer freut sich über diese Entwicklung: „Es ist uns gelungen, ganz verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Themen anzusprechen, darunter auch viele kirchlich nicht gebundene Menschen.“ Die Katholische Akademie erreichte u. a. die Kultur-Interessierten, die gesellschaftspolitisch Nachfragenden – unter anderem mit der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ – sowie die an Nachhaltigkeits-Themen Interessierten. Mit dem Projekt „Palliative Care Forum“ hat die Akademie Menschen angesprochen, die aus christlicher Grundhaltung heraus das Ziel haben, die Begleitung sterbender und schwerstkranker Menschen weiter zu verbessern. Die Veranstaltung zum Missbrauch im Raum der Kirche Anfang 2019 im Audimax der Universität war voll besetzt und auch die Reihe „Kirchenvisionen“ ist im Herbst sehr gut angelaufen. Zudem ist die Akademie gut vernetzt mit Kooperationspartnern aus dem kirchlichen wie auch nicht-kirchlichen Bereich wie Studium generale, Theater, Fachbereiche der Uni und Katholische Hochschulgemeinden.

Aktuell werden die Veranstaltungen in Online-Formaten durchgeführt. Im Programm des zweiten Halbjahrs, das gerade im Druck ist, werden auch wieder Präsenzveranstaltungen angeboten werden.

Alle Veranstaltungen der Katholischen Akademie finden Sie online ...

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Verschiedenes 

Ein Volksschriftsteller und Antisemit in Freiburg

Ein Volksschriftsteller und Antisemit in Freiburg
Denkmal mit Alban Stolz / Foto: Daniel Jäger

Alban Isidor Stolz wurde am 3. Februar 1808 in Bühl (Baden) geboren und verstarb am 16. Oktober 1883 in Freiburg im Breisgau. Er war ein deutscher katholischer Theologe, Volksschriftsteller und Erziehungswissenschaftler.

Das nach Alban Stolz benannte katholisches Studentenwohnheim in Freiburg-Littenweiler wurde 2017 wegen Stolz’ antisemitischer Äußerungen umbenannt und Alban von Mainz gewidmet.

Die Stadt Freiburg unterstützt das Erzbischöfliche Ordinariat, das Alban-Stolz-Denkmal vor der Konviktskirche in der Herrenstraße zu entfernen, die Untere Denkmalschutzbehörde muss sich aber an das vorgegebene Verfahren halten

Durch die Diskussionen der aktuellen Denkmalstürze ist auch das Alban-Stolz-Denkmal in der Herrenstraße derzeit in der Diskussion. Die Stadt unterstützt das Erzbischöfliche Ordinariat, das Alban-Stolz-Denkmal vor der Konviktskirche in der Herrenstraße zu entfernen, ist aber nicht frei in der Entscheidung, da sich die untere Denkmalschutzbehörde an das vorgegebene Verfahren halten muss.

Auch die Alban-Stolz-Straße wird in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Die Stadtverhaltung weist eindrücklich darauf hin, dass sie sich dafür vehement eingesetzt hat, die Alban-Stolz-Straße umzubenennen.

Zu der Diskussion um die Entfernung des Alban-StolzDenkmals in der Herrenstraße erläutert Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Nach dem Vorlauf zur Umbenennung der Alban-Stolz-Straße ist es nur schwer erträglich zu akzeptieren, dass das Denkmal in der Herrenstraße stehen bleiben soll. Dies auch und insbesondere vor dem Hintergrund, dass aktuell in den verschiedensten Ländern diskutiert wird, ob die Denkmäler von Personen Bestand haben sollen, die politisch im Hinblick auf Rassismus und/oder Antisemitismus sehr kritisch zu bewerten sind. Die Stadt wird deshalb auf das Landesamt für Denkmalpflege und gegebenenfalls die Obere Denkmalschutzbehörde zugehen, um das Erzbischöfliche Bauamt in seinem Antrag zu unterstützen.“

Und Baubürgermeister Martin Haag: "Es ist bedauerlich, dass die Stadt hier im Rahmen der Vollzugsverwaltung keinen Spielraum hat.“ Auch er sieht den Fortbestand des Denkmals kritisch.

Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens wird die Untere Denkmalschutzbehörde mit dem Landesamt in die Diskussion gehen, um dem Widerspruch abzuhelfen, damit das Denkmal versetzt werden kann. Sofern sich hier kein einvernehmliches Ergebnis erzielen lässt, wird die Stadt die Sache zum Dissensfall erklären, sind sich Erster Bürgermeister von Kirchbach und Baubürgermeister Haag einig. Eine rein denkmalschutzrechtliche Betrachtung ist zur Beurteilung des Antrags der Erzdiözese nicht zielführend.





Verschiedenes 

Fitnesstracker: Wer misst, misst Mist

Von 25 geprüften Fitnesstrackern liefern nur zwei Smartwatches stimmige Werte. Vor allem die getesteten Fitnessarmbänder messen Puls, Kalorienverbrauch und zurückgelegte Strecke sehr ungenau. Abweichungen im zweistelligen Prozentbereich sind keine Seltenheit, teilweise liegen sie auch über 50 Prozent.

Beim Laufen etwa zeigte das Xiaomi-Fitnessarmband im Mittel aller Probanden einen um 18 Prozent zu geringen Puls an. Im Extrem nannte das Armband für eine Testjoggerin einen Wert von 104 – statt 181. Bei der Streckenmessung zeigten viele geprüfte Armbänder beim Radfahren keine Strecke an. Selbst beim Gehen wichen sie ab – im Extrem um bis zu fast 40 Prozent. Bei den verbrannten Kalorien lag Garmin beim Gehen fast 75 Prozent daneben.

Die Tester raten, die Armbänder mit dem Smartphone zu koppeln. Dann können sie auf die Satellitenortung der Telefone zugreifen. Wer immer genaue Messwerte bekommen möchte, sollte aber gleich zu den zwei guten, aber teuren Smartwatches greifen. Sie kommen von Apple und Garmin und kosten rund 500 bzw. 330 Euro. Es gibt jedoch auch Smartwatches, die insgesamt nur ausreichend abschneiden.

In punkto Stabilität sind alle Geräte im Test sehr gut oder gut, beim Schutz der Nutzerdaten alle nur befriedigend oder ausreichend.

Der vollständige Test findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/wearables abrufbar.

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Veranstaltungen 

Casting für ein Musiktheaterstück? Echt, jetzt??

Casting für ein Musiktheaterstück? Echt, jetzt??
Foto: Frank Kloten

Schutzanzüge, Labor, Beatmungsschläuche… wer hätte ahnen können, dass die dystopischen Szenen aus der letzten MONDO-Produktion „Freiburg liegt am Meer“ vom Januar 2020 so schnell Wirklichkeit werden? Aus heutiger Sicht wirken sie geradezu visionär - und beweisen die Wichtigkeit und die Kraft des Theaters.

Deshalb macht MONDO weiter! Obwohl Castings, Proben, Singen, Tanzen, Aufführungen vor Publikum sich derzeit leider sehr unrealistisch anhören. Trotzdem suchen wir Studierende, die sich mit dem Regie-Team zusammen überlegen, wie man eine Produktion auf die Beine stellen kann, die auch in Zeiten von Corona funktioniert. Ideen gibt es bereits viele! Wer Lust hat, mitzumachen und seine Ideen beizusteuern, hat bei unseren Casting- und Kennenlern-Terminen die Gelegenheit, sich zu informieren und sich vorzustellen. Alle Termine finden in der Mensa Institutsviertel statt:

Mo, 20. Juli 2020, 18:30 – 22:00 Uhr:
Kennenlernen, Konzeptionsgespräch I,
Workshop Improvisation und Tanz

Do, 23. Juli 2020, ab 18:30 Uhr:
Vorsing-Termine nach Absprache von Montag

Sa, 25. Juli 2020, 10:00 – 13:00 Uhr:
Konzeptionsgespräch II

Selbstverständlich achten wir bei allen Terminen auf die Corona-Hygienevorschriften

Anmeldung/ Bewerbung bis 19. Juli bitte per mail an: dashohef@yahoo.com
Alle weiteren Infos gibt’s online ...

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Verschiedenes 

Vereint nach drei Jahrzehnten?

Vereint nach drei Jahrzehnten?

Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuem Themenheft

Mit der Zeitenwende 1989/1990 und ihren Nachwirkungen beschäftigt sich ein neues Heft, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt vorliegt. „Vereint nach drei Jahrzehnten?“ lautet der Titel der Neuausgabe von „Bürger & Staat“. 13 Beiträge thematisieren die Umwälzungen dieser beiden „Epochenjahre“, die Folgen der Transformationsprozesse und vor allem die Umbruchserfahrungen, die die ostdeutsche Bevölkerung erlebte.

Wie haben sich die politischen Einstellungen in Ost- und Westdeutschland im Zeitverlauf entwickelt? Ist Deutschland heute, mit Blick auf das Wahlverhalten und das Parteiensystem, politisch zweigeteilt? Und wie tiefgehend ist die Spaltung der Gesellschaft? Ein Aufsatz zur politischen Kultur nimmt dies anhand von Unterschieden zwischen einzelnen Bundesländern in den Blick. Das Heft enthält zudem Beiträge, die über individuelle Erfahrungen und Erlebnisse im Osten und im Westen berichten. Auch das Interviewprojekt „Generation 1975 – mit 14 ins neue Deutschland“ eröffnet persönliche Sichtweisen auf einen Abschnitt der deutsch-deutschen Geschichte, den Mauerfall und die Wiedervereinigung. Bilder von Siegfried Wittenburg, in den 80er-Jahren ein wichtiger Fotograf der DDR und als Verfechter der freien Meinungsäußerung in Wort und Bild mit dem Regime in Konflikt geraten, halten Menschen im Alltag im vereinten Deutschland fest.

Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ greift aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen auf. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum, gleichermaßen ist die interessierte Öffentlichkeit angesprochen.

Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

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Verschiedenes 

Kein Sommer ohne ZMF

Kein Sommer ohne ZMF
ZMF in Freiburg, Foto: © Tourismus Baden-Württemberg GmbH 2003

„Don’t stop the music – support our artists!” Mit diesem Leitgedanken bringt das Freiburger Sommer-Highlight dieses Jahr ein bisschen ZMF-Gefühl zu seinen Fans nach Hause.

Aufgrund der Corona-Krise kann das ZMF 2020 nicht in gewohnter Umgebung stattfinden. Doch die Festivalbesucher*innen und Fans müssen auf ein bisschen ZMF-Atmosphäre in diesem Sommer nicht verzichten. Gemeinsam mit dem Förderkreis Freiburger Musikfestival e.V. und dem ZMF-Nachhaltigkeitspartner NaturEnergie wurde die Idee entwickelt, das ZMF in Teilen von zuhause erlebbar zu machen und gleichzeitig die regionalen Künstler*innen, Projekte und Partner zu unterstützen. Damit steht das Projekt unter dem Leitgedanken „Don’t stop the music – support our artists“.

Auf der eigens geschaffenen Plattform www.zmf-on-air.de gibt es ab sofort ein laufendes Angebot an (Live-)Konzerten, Mitmachaktionen, Backstage-Videos, DJ-Sets und mehr – ein buntes Programm, an dem jede*r kostenlos teilnehmen kann und mit einer Spende die Möglichkeit hat, die teilnehmenden Künstler*innen und Projekte zu unterstützen.

Insbesondere während des angedachten Festivalzeitraums vom 15. Juli bis 2. August wird es tagtäglich etwas zu entdecken geben, fast so wie auf dem richtigen ZMF! Auch nach dem Stream sind die Videos weiterhin abrufbar. Am Ende des Projektzeitraums werden alle eingenommenen Spenden an die Künstler*innen verteilt.

Das erste Konzert mit dem Trio „La Tête“ wird an diesem Samstag (20.06.20) ab 19 Uhr live gestreamt. Das umfangreiche Repertoire des Trios reicht von Akustik-Pop Versionen alter und neuer Hits bis hin zu entspanntem Dinnerjazz.

ZMF support our artists – vom 15.07. – 02.08.2020
Vorprogramm ab 20. Juni ...

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Verschiedenes 

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage

Anträge können ab 16. Juni, 12.00 Uhr online gestellt werden

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Die Überbrückungshilfe kann ab 16. Juni 2020, 12 Uhr, online beantragt werden. Aus technischen Gründen können die Anträge aber erst ab 25. Juni 2020 bearbeitet und geprüft und Auszahlungen veranlasst werden.

Weitere Informationen:
https://www.swfr.de/geld/corona-nothilfe/
Die wichtigsten Fragen: https://www.swfr.de/fileadmin/downloads/geld/faqs_fuer_studierende_deutsch.pdf

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

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Verschiedenes 

Wett­bewerb „Jugend testet 2020“

Wett­bewerb „Jugend testet 2020“
(c) Stiftung Warentest

Sieger-Teams arbeiten über Haar­schutz­mittel und Schulplaner-Apps

Die Siegerinnen und Sieger stehen fest: Aus 618 einge­reichten Wett­bewerbs­beiträgen hat die Jury des Wett­bewerbs „Jugend testet“ jetzt die sechs besten Arbeiten ausgewählt. Mehr als 2.300 junge Leute im Alter von 12 bis 19 Jahren haben um die Haupt­preise konkurriert. Dabei testeten die Jugend­lichen alles, was ihnen unter die Finger kam: Back­fische und Bienenwachs­tücher, Diäten und Döner­imbisse, Panzertape und Puddingpulver, Navigations- und Meditations-Apps – nichts war vor ihrem prüfenden Blick sicher.

Verbraucher­schutz­ministerin Christine Lambrecht, Schirmherrin des Wett­bewerbs, lobt nicht nur die diesjäh­rigen Preisträgerinnen und Preisträger, sondern alle Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre beein­druckenden Projekte: „Bei ‚Jugend testet‘ zeigen uns Jugend­liche, was es heißt, unsere Konsumwelt kritisch und konstruktiv zu hinterfragen“.

Insgesamt 12.000 Euro gab es in den beiden Wett­bewerbs­kategorien Produkttests und Dienst­leistungs­tests zu gewinnen. Der mit 2.500 Euro dotierte 1. Preis in der Kategorie Produkttests geht an eine Schülerin der Liebigschule in Gießen (Hessen) für ihren Test von Hitzeschutzmitteln für Haare. Nach dem Auftragen der Mittel strapazierte sie Haar­strähnen systematisch mit Föhn und Glätt­eisen und analysierte im Raster­elektronenmikroskop, wie gut die Produkte die Haare tatsäch­lich schützen.

Auch bei den anderen Preisträgerinnen in dieser Wett­bewerbs­kategorie dreht sich alles ums Haar. Für ihren Test von Zopfgummis erhalten drei Schüle­rinnen des Gymnasiums Markt­breit in Franken (Bayern) den mit 2.000 Euro dotierten 2. Preis. Sie wollten unter anderem wissen, wie reiß­fest die Haar­gummis sind, ob sie zum Ausleiern tendieren, auch beim Schwimmen unter Wasser guten Halt geben oder beim Heraus­nehmen aus dem Haar ziepen.

Der 3. Preis und 1.500 Euro gehen an vier Realschüle­rinnen aus Schöll­nach (Bayern) für ihren Test von festen Haarwaschmitteln. Sie prüften nicht nur, wie ergiebig die Mittel sind und ob der Schaum die Augen reizt. Wichtig war ihnen vor allem das Wasch­ergebnis: Lief es gut, waren die Haare nach dem Waschen glänzend, locker und leicht kämm­bar. Bei den schlechteren Mitteln sahen die Haare hinterher fettiger aus als zuvor.

In der Kategorie Dienst­leistungs­tests geht der 1. Preis an einen Schüler des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums in Berlin für seinen Test von digitalen Schulplanern. Akribisch untersuchte er den Funk­tions­umfang der Apps. Dabei interes­sierte ihn vor allem, ob sich neben der Stundenplan­funk­tion auch die Haus­aufgaben digital notieren, Noten­systeme einstellen und Noten­durch­schnitte für jedes Fach berechnen lassen. Außerdem prüfte er, ob die Apps daten­schutz­konform sind und wie leicht sie sich konfigurieren lassen.

Ebenfalls mit einer App hat sich eine Schülerin der beruflichen Oberschule Straubing (Bayern) beschäftigt. Sie untersuchte mit 20 Probandinnen, wie intuitiv sich kostenfreie Zykluskalender-Apps bedienen lassen und ob Anwende­rinnen ihre Daten mit Pass­wort oder Code sichern können. Wichtig war ihr außerdem, was die App-Anbieter laut ihrer Daten­schutz­richt­linien mit den erhobenen Daten zu Zyklus, Verhütungs­methoden, Größe und Gewicht der Frauen machen. Dafür erhielt sie 2.000 Euro und den 2. Preis.

Der 3. Preis geht an zwei Schüle­rinnen des Fürst-Johann-Moritz-Gymnasiums in Siegen (NRW) für ihren Test von Gemüsekisten-Lieferanten. Sie beur­teilten nicht nur Kundenfreundlich­keit und Flexibilität der Anbieter bei der Zustellung sowie Angebots­vielfalt und Frische des gelieferten Gemüses. Ihnen war vor allem wichtig, wie nach­haltig das Angebot der Lieferanten ist, also Regionalität, Saison­alität, Verpackung, Anbaubedingungen und Lieferwege.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie fällt die fest­liche Preis­verleihung dieses Jahr aus. Dafür erhalten die Preisträger*innen neben ihren Geld­preisen Einladungen zu einer drei­tägigen Berlin-Reise im nächsten Jahr.

Neben den sechs Haupt­preisen vergibt die Stiftung Warentest zahlreiche Anerkennungs­preise und Urkunden. Die nächste Runde startet im September 2020.

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