Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 12.Juli 2020 Uhr

 
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Verschiedenes 

Plakatkampagne „Freiburger_innen (un-)sichtbar. LSBTTIQ - Menschen in Freiburg“

Plakatkampagne „Freiburger_innen (un-)sichtbar. LSBTTIQ - Menschen in Freiburg“
Plakat der Kampagne (c) Stadt Freiburg

12 Freiburger_innen, 12 Identitäten, elf Plakate, eine Stadt

Eine Sichtbarkeitskampagne ab dem 20. Juli im Freiburger Stadtraum

Die Plakat-Kampagne „Freiburger_innen (un)sichtbar – LSBTTIQ-Menschen in Freiburg“, die im Rahmen des Stadtjubiläums veröffentlicht wird, portraitiert zwölf queere Menschen und gibt ihnen so ein Gesicht. Die Abkürzung LSBTTIQ steht für lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer. Das Teilen autobiographischer Erfahrungen und Erlebnisse soll helfen, Vorurteile, Klischees und Diskriminierung gegenüber LSBTTIQ*-Menschen nachhaltig abzubauen.

Dazu Oberbürgermeister Martin Horn: „Freiburg ist bunt und vielfältig – dazu stehen wir und darauf sind wir stolz. Die aktuelle Kampagne trägt, wie auch der Freiburger CSD, dazu bei, das für alle sichtbar zu machen und Vorurteile abzubauen!“

Ab dem 20. Juli werden die ersten Plakate an den Werbeflächen des Jazzhaus Freiburg und im Cafe Jos Fritz in der Wilhelmstraße 15/1 hängen. Vom 23. Juli bis zum 3. August hängen die 11 Portraits dann auch an den 180 Kultursäulen der Stadt Freiburg. Das Interview jeder Person kann man über den QR-Code, der auf den Plakaten zu finden ist, auf allen gängigen Streamingdiensten anhören. Zum reinhören wurde bereits ein Trailer – produziert von Radio Dreyeckland - veröffentlicht.

Auf der Seite www.sichtbar-in-freiburg.de steht eine Übersicht aller beteiligten Personen und der Zugang zu den einzelnen Interviews. Dort werden auch begleitende Veranstaltungen zur Kampagne bekanntgegeben.

Lesbische, schwule, bisexuelle, transidente, nonbinäre und queere Menschen sowie Regenbogenfamilien sind in Freiburg nicht per se sichtbar. Diskriminierung und Ausgrenzung dieser Menschen sind jedoch alltäglich – so ist ‚schwul‘ das beliebteste Schimpfwort auf Freiburger Schulhöfen. Darüber hinaus berichtet FLUSS e.V., ein Verein, der seit 1996 in und um Freiburg Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung leistet, davon, dass Kinder und Jugendliche, die nicht in das Bild davon passen, wie Jungen und Mädchen augenscheinlich zu sein haben, in der Schule gemobbt und ausgegrenzt werden. Nur wenige queere Jugendliche erleben Freiburg als eine sichere Stadt, um sich zu outen.

Im Frühjahr 2021 wird zudem das Buch zur Kampagne, welches zu großen Teilen über den Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg und durch die Geschäftsstelle Gender und Diversity der Stadt Freiburg finanziert wird, veröffentlicht werden. Dieses wird weitere Portraits von LSBTTIQ-Menschen beinhalten und sich über die Kampagne hinaus für mehr Sichtbarkeit einsetzen. Weitere Informationen zu Geschlecht und Vielfalt findet man unter www.freiburg.de/gender-diversity.

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Verschiedenes 

Antiziganismus in Ungarn

Antiziganismus, der strukturelle Hass und die strukturelle Diskriminierung von Sinti und Roma nimmt in ganz Europa zu. In Ungarn, wo Romnja und Roma seit Jahrhunderten leben, ist der Antiziganismus einerseits ein kulturelles Erbe, das nicht „aufgearbeitet“ wurde. Anderseits wird er seit 2010 von der Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán stark begefeuert. Die strukturelle Diskriminierung der Romnja und Roma wird dabei verschärft durch die so genannte „Roma-Strategie“ der Regierung aus dem Jahr 2011. Nicht selten fordert der tiefsitzende Antiziganismus in der Gesellschaft Opfer und Romnja und Roma werden von paramilitärischen Organisationen ermordet. Wir sprachen mit der Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky über Antiziganismus in Ungarn. ► Ein Beitrag von Adèle Cailleteau.

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Verschiedenes 

Bäuerlicher Aktivismus und rechte Morde in Kolumbien

In Kolumbien besteht eine regelrechte Allianz zwischen Staat, rechten bewaffneten Gruppen und kapitalistischen Interessen. Seit Jahrzehnten ermorden rechte Paramilitärs gezielt Aktivist*innen aus sozialen Bewegungen. Die Paramilitärs setzen dabei die Interessen von Drogenbaronen und Großgrundbesitzern durch. Interessen, die auch der aktuelle Präsident Duque vertritt. Duque lässt die Morde an den Aktivist*innen einfach so geschehen. Opfer dieser Morde werden Aktivist*innen, die sich für Menschenrechte einsetzen, für den Zugang zu Land und gegen große Bergbauprojekte, an denen häufig auch europäische Firmen beteiligt sind. Auch Jorge Enrique Oramas kämpfte gegen ein Bergbauprojekt im Departamento Valle de Cauca im Südwesten Kolumbiens. Er wurde Mitte Mai ermordet. Claudia Patricia Ghitis erinnert in ihrem ► Beitrag an Oramas und lässt mutige Landrechtsaktivistinnen zu Wort kommen, die aufbegehren gegen die staatlich gewollte rechte Gewalt.

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Verschiedenes 

"Manche Menschen trauen sich kaum mehr vor die Tür"

„Rechte Gewalt ist oft unsichtbar für Menschen, die sich mit dem Phänomen nur auseinandersetzen müssen, wenn sie nach einem rechten Anschlag wie zuletzt in Hanau die Zeitung aufschlagen. Alltäglich und eine ständige Bedrohung ist sie für diejenigen, die nicht ins rechte Weltbild passen: Migrant*innen, People of Color, queere Menschen, linke Aktivist*innen. Die Perspektive der Betroffenen kommt in der Gesellschaft dabei viel zu wenig vor. Das erklärt Sara Haupenthal im Interview. Sie leitet das Projekt CURA – Opferfonds Rechte Gewalt bei der Amadeu Antonio Stiftung. Mit dem Fonds werden Betroffene finanziell unterstützt. ► Ein Gespräch mit Sarah Haupenthal von CURA, dem Opferfonds Rechte Gewalt bei der Amadeu-Antonio-Stiftung. Das Interview führte Lisa Westhäußer.

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Verschiedenes 

"Ich kann nicht atmen"

Anfang Juni sind in Deutschland zenhntausende Menschen gegen strukturellen Rassismus auf die Straße gegangen. Nach dem erneut ein schwarzer Mensch, George Floyd, in den USA durch Polizeigewalt gestorben ist, scheint das Thema endlich mehr Sichtbarbkeit auch in Deutschland zu bekommen. Ein Ende des rassistischen Normalzustandes, wie ihn migrantische Menschen beschreiben? Nein, argumentiert das Editorial der aktuellen iz3w-Ausgabe. Ein ► Kommentar von Larissa Schober zur Rassismusdebatte in Deutschland.

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Verschiedenes 

südnordfunk #74: Rechte Gewalt - alltäglich und unsichtbar

Genau wie die neueste Ausgabe der Zeitschrift iz3w beschäftigen auch wir uns im Juli mit dem Thema Rechte Gewalt weltweit. Wir sprechen mit # Sara Haupenthal vom Opferfonds Rechte Gewalt bei der Amadeu-Antonio-Stiftung. Außerdem blicken wir auf Antiziganismus in # Ungarn und bäuerlichen Aktivismus in # Kolumbien, der immer wieder gewaltvoll mit staatlichen und kapitalistischen Interessen clasht.

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Veranstaltungen 

„Wie schützen wir unsere Grundrecht vor Corona?“

„Wie schützen wir unsere Grundrecht vor Corona?“
Covid-19. Foto: pixabay.com, fernando zhiminaicela, 5065420 | GG. Foto: LpB

Web-Talk-Reihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Zum Web-Talk „Zwischen Meinungsfreiheit und Verschwörungsmythen“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) an diesem Donnerstag, 9. Juli 2020, von 20.15 bis 21.30 Uhr, ein. Er findet im Rahmen der Reihe „Wie schützen wir unsere Grundrecht vor Corona?“ statt und beschäftigt sich an diesem Abend mit der Verbreitung von Verschwörungserzählungen über das Virus und über die Politik zu seiner Bekämpfung. Wie will und soll man gesellschaftlich und politisch mit Verschwörungserzählungen umgehen? Sind sie gefährlich und beschleunigen sie gesellschaftliche und individuelle Radikalisierungsprozesse? Oder sind sie als grundsätzlich legitim im demokratischen Meinungsstreit zu betrachten und durch Art. 5 des Grundgesetzes „Jeder hat das Recht, seine Meinung … frei zu äußern“ gedeckt? Wo endet in einer Demokratie die Meinungsfreiheit und wie weit muss sie gehen? Zur Diskussion sind zwei Gäste geladen: Die Bürgerrechtlerin, Publizistin und Bloggerin Katharina Nocun und Richard Gutjahr, Moderator, Journalist und Blogger.

Der Zugang zum Web-Talk erfolgt über den YouTube-Kanal der LpB: https://youtu.be/3r7zeXhC-A4. Der Web-Talk wird live gestreamt und anschließend veröffentlicht. Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Weitere Informationen enthält das beigefügte Programm.

Nächste Termine der Web-Talk-Reihe „Wie schützen wir unsere Grundrecht vor Corona?“:

· Donnerstag, 16. Juli 2020, 20.15 bis 21.30 Uhr: „Die Krise trifft nicht alle gleich – Zementiert Corona die Geschlechterungerechtigkeit?“
Zugang zum Web-Talk über https://youtu.be/tJmZuUG9fxo.

· Donnerstag, 23. Juli 2020, 20.15 bis 21.30 Uhr: „Digitale Schule in der Corona-Zeit: Bildungsziel erreicht oder Bildungsungerechtigkeit verschärft?“
Zugang zum Web-Talk über https://youtu.be/AnnhLIvx3hU.

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Verschiedenes 

Ab sofort können Studierende sich für einen Platz im Wohnheim bewerben

Studierende, die an einer der Freiburger Hochschulen immatrikuliert sind, können sich ab sofort für einen Platz in einem der Wohnheime des Studierendenwerks Freiburg (SWFR) bewerben.

In Freiburg betreibt das SWFR elf Wohnheime, die meisten verfügen sowohl über Einzelapartments als auch über WG-Zimmer.

Die Bewerbung für einen Wohnheimplatz erfolgt online über die Website des Studierendenwerks:
www.swfr.de - >Wohnen - > Wohnheime.

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